Bauhof ist für alle Eventualitäten gewappnet

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Reine Vorsichtsmaßnahme: Damit die Stadt während der Feiertage schneller vor Hochwasser geschützt werden kann, wurden am Montag erste Schutzmaßnahmen durchgeführt.

Altena -  Dass Mengen von Neuschnee über die Feiertage fallen, das ist eher unwahrscheinlich. Hochwasser entlang der Lenne ist dagegen durchaus möglich: „Wir sind für alle Eventualitäten gewappnet!“ Das sagt Volker Richter, Chef des örtlichen Baubetriebshofes.

Über die Feiertage, genauer gesagt von Heiligabend bis einschließlich 5. Januar 2015, haben deshalb acht Mitarbeiter und ein Meister „Notdienst“. „Einmal in dieser Zeit wechselt die Mannschaft komplett“, so Richter weiter. Er schickt damit fast ein Drittel seiner gesamten Mitarbeiter aus dem gewerblichen-technischen Bereich ins Rennen und überlässt damit nichts dem Zufall.

Ob es wirklich zum Ernstfall kommt, das sei Kaffeesatzleserei, meint der erfahrene Leiter des Bauhofs. Und doch: Bereits gestern hat sein Team erste Vorarbeiten in Sachen mögliches Hochwasser erledigt. „Wir haben die Blitzleuchten montiert und auch die Schilder ,Hochwasser gefährdeter Bereich’ vorsorglich aufgestellt“, sagt Richter. Wichtiger war allerdings, auch die blaue Folie in die Kanaleinläufe einzuziehen. „Wenn es wirklich ernst wird, macht das möglicherweise in tiefer Nacht keine wirkliche Freude“. Altenaer wissen es längst: Die blaue Folie sorgt dafür, dass bei Hochwasser der Hauptkanal der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes nicht „absäuft“.

Geordert und in Marsch gesetzt werden die Bauhof-Mitarbeiter durch ihren Meister und das Ordnungsamt der Stadt. Das entscheidet, ob sowohl Hochwasser-Alarm gegeben wird oder die Streufahrzeuge ausrücken müssen. - Johannes Bonnekoh

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