Damit es etwas gerechter zugeht in der Welt:

Der Eine-Welt-Laden in Altena stellt sich neu auf

+
Ingrid Dobrin (links) übergab ihr Amt an Gudrun Hesse (r.). Mit im Vorstand: Kassiererin Renate Kinzinger und stv. Vorsitzende Christel Saßenscheidt. 2. und 3. v.l. Danke schön sagen die Frauen unter anderem Gardinen Bartels für eine Renovierungsspende.

Altena - Seit mehr als drei Jahrzehnten ist der Eine-Welt-Laden im Untergeschoss des Lutherhauses eine gute Adresse in der Innenstadt. Das Geschäft ist kein Supermarkt. Das vielköpfige ehrenamtliche Team setzt vielmehr Hilfsakzente durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten und sorgt so auch am Standort Altena An der Kirche 4 für gerechtere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern.

Jetzt hat Ingrid Dobrin den Vorsitz abgegeben. Nach fünf Jahren im Spitzenamt folgt ihr Gudrun Hesse. Neu ins Vorstandsteam gewählt wurde als stellvertretende Vorsitzende Christel Saßenscheidt. 

Die Kassenführung bleibt in den bewährten Händen von Renate Kinzinger. Das Geschäftslokal wurde kürzlich dank tatkräftiger Unterstützung durch zwei männliche Angehörige von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen umgestaltet und renoviert.

Gudrun Hesse dankt

Gudrun Hesse dankte ihrer Vorgängerin für die vielen Stunden, die sie in die Arbeit investiert hat und überreichte ihr ein Blumengebinde. Hervorgegangen ist das Geschäft aus einer Arbeitsgemeinschaft der ev.-lutherischen Kirchengemeinde im September 1987. Die Idee hatten damals Margret und Achim Stahl. 

Seit dieser Zeit wird der Laden ehrenamtlich und überkonfessionell geführt und betrieben, wechseln fair gehandelte Waren aus vieler Herren Länder den Besitzer. Das Warenangebot, so sagt es das Vorstandsteam, habe sich mit den Jahren deutlich vergrößert. So kann man hier auch Waren aus Werkstätten für Behinderte erwerben. „Wir unterstützen dadurch kleine Produzenten – Bauern und Handwerker – in Dritte-Weltländern wie zum Beispiel Afrika oder Südamerika.

Wirksame Hilfe

Sie bekommen dadurch die Möglichkeit, dass ihre Kinder eine Schule besuchen können und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.“ Mit dem ehrenamtlich erwirtschafteten Gewinn und den Spenden, die der Eine-Welt-Laden von einigen Dauerspendern erhält, werden vielfältige Projekte unterstützt. 

Dazu gehört seit vielen Jahren ein Krankenhaus in Indien oder eine Schule in Äthiopien. „Unser Leitgedanke bleibt: Helfen, wo Hilfe dringend nötig ist!“, sagt das Vorstandsteam und appelliert an die Altenaer, ihrem Eine-Welt-Laden weiter die Treue zu halten. Aktiv arbeiten 19 Personen im Geschäft, darunter ein Mann. Der Eine-Welt-Laden ist täglich von 9.30 Uhr bis 12.30 und 14.30 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet. Mittwochsnachmittag bleibt er geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare