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Dreiste Betrugsmasche: Frau zahlt bei Handy-Verkauf noch drauf

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Von: Janine Tokarski

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Beim Verkauf eines Smartphones über ein Onlineportal fiel eine Frau auf einen Betrüger rein. © Christin Klose/dpa-tmn

Eigentlich wollte sie ihr Smartphone verkaufen - am Ende zahlte die Frau (31) aus dem MK noch drauf. Sie fiel auf einen Betrüger rein, der mit gefakten Bank-Mails ihr Vertrauen erschlich.

Altena – Eine 31-jährige Altenaerin hat sich beim Verkauf eines Mobiltelefons auf einem Online-Kleinanzeigenmarkt über den Tisch ziehen lassen. Statt den Kaufpreis zu empfangen, zahlte sie letztlich Die 31-Jährige hatte ihr Smartphone auf dem Online-Portal eingestellt. Vor zwei Wochen meldete sich ein Kaufinteressent. Die beiden einigten sich auf einen Kaufpreis.

Die Altenaerin bekam eine schriftliche Zahlungsbestätigung einer Bank und verschickte das Mobiltelefon. Allerdings kam kein Geld auf ihrem Konto an. Als sie deshalb den Käufer kontaktierte, behauptete der, dass er zu viel Geld überwiesen habe. Die Verkäuferin könne erst dann über Geld verfügen, wenn sie die Hälfte des Betrages in Form von Guthabenkarten zurücktransferiere. Das tat die Altenaerin.

„Betrüger bekam Hals nicht voll“

„Der Betrüger bekam den Hals allerdings nicht voll“, sagt die Polizei. „Nun behauptete er, dass zwei der eingelösten Karten ungültig seien.“ Erst dann wurde die Altenaerin misstrauisch. Sie kontaktierte die Bank, die angeblich die erste Zahlungsbestätigung verschickt haben sollte. Die Bestätigung war falsch. Daraufhin erstattete die Altenaerin Anzeige bei der Polizei.

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