Dreimal Sirenen-Alarm: Turbulenter Tag für die Feuerwehr 

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Zweimal innerhalb kurzer Zeit musste die Feuerwehr zur Burg Altena ausrücken.

Dreimal heulten die Sirenen am Tag der deutschen Einheit (3. Oktober) in der Stadt, dreimal rückte die Feuerwehr  mit vielen Kräften aus.  Und es gab noch mehr zu tun.

Altena - Es war kein ruhiger Feiertag für die Feuerwehr am Altena. Der Tag der deutschen Einheit forderte die Retter am Samstag (3. Oktober). 

Los ging es am Vormittag: Los ging es um 9.52 Uhr mit einem Einsatz in Dahle: Bei einem abgestellten Auto war aus dem Motorraum eine größere Menge Öl auf die Fahrbahn gelaufen, berichtet die Feuerwehr. Das Öl wurde abgebunden. Weil es eine größere Menge war, wurde eine Fachfirma hinzugerufen, um die Straße nass gründlich zu reinigen.

Weiter ging es kurze Zeit später mit Sirenenalarm in der Stadt:Gleich zweimal löste die Brandmeldeanlage auf der Burg Sirenenalarm aus - innerhalb von 70 Minuten. 

Zunächst mussten die Einsatzkräfte um 11.20 Uhr anrücken, wie die Feuerwehr berichtet,  stellten am Einsatzort aber fest, dass es kein Feuer gab - Fehlalarm. 

Technischer Defekt schuld am Sirenenalarm

Nur kurze Zeit später, um 12.31 Uhr dann wieder Sirenenalarm in der Stadt, wieder von der Anlage auf der Burg. Auch im zweiten Fall war es ein Fehlalarm aufgrund eines technischen Defektes, der schon für den ersten Alarm verantwortlich war. "Vom Haustechniker wurde der betroffene Melder abgeschaltet", sagt Patrick Slatosch, Sprecher der Feuerwehr in Altena.

Bereits im Frühjahr 2019 hatte es innerhalb weniger Tage mehrfach Fehlalarme auf der Burg Altena gegeben - aus einem bestimmten Grund.

Straße zugeparkt: Feuerwehr kommt kaum durch

Bei dem Einsatz auf der Burg kam es noch zu  "einem leichten Unfallschaden", wie Slatosch sagt. Denn die Fritz-Thomee-Straße  war auf  gesamten Länge derart zugeparkt, dass die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen  kaum  durchkam. "Teilweise blieben nur zwei bis drei Zentimeter Platz bei der Durchfahrt, wodurch bei einem Auto ein Außenspiegel leicht beschädigt wurde."

Alte Schule am Knerling: Kanal läuft über

Weiter ging es am Abend für die Einsatzkräfte: Um 18.37 Uhr wurden sie zu einem überlaufenden Kanal an der alten Schule am Knerling gerufen. Dort hatte sich Unrat im Kanalrohr festgesetzt. Die Verstopfung konnte nach mehreren Anläufen von den Kräften beseitigt werden.

Anwohner meldet Rauch bei Firma

Und schließlich mussten die Feuerwehrleute am Abend  nochmal ausrücken: Wieder gab es Sirenenalarm. In der Rahmede hatte ein Anrufer  um 20.20 Uhr Rauch aus einem Gebäude der Firma Claas gesehen und die Feuerwehr alarmiert.

Die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug 3 mit den Löschgruppen Rosmart, Rahmedetal und Drehscheid rückten aus, konnten vor Ort aber ebenfalls kein Feuer und keine Rauchentwicklung feststellen.

Für den Einsatz könnte eine Nebelwand verantwortlich gewesen sein, die zu dieser Zeit durch das Tal zog.

Erst vor kurzem gab es einen größeren Einsatz in der Rahmede. Bei der Firma Hesse geriet eine Filteranlage in Brand. 

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