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Drei Vorschläge: So soll Altena für Radfahrer verbessert werden

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Von: Thomas Bender

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Fußgängerzone ohne Fußgänger: Die CDU möchte, das Am Stapel Fahrrad gefahren werden darf.
Fußgängerzone ohne Fußgänger: Die CDU möchte, das Am Stapel Fahrrad gefahren werden darf. © Bender, Thomas

Die Altenaer Politik nimmt das Fahrrad in den Fokus und will die Situation verbessern. Diese drei konkreten Vorschläge macht die CDU.

Altena – Die Aktion Stadtradeln ist auf die Zielgeraden eingebogen: Sie endet am Sonntag, 4. September. Mehr als 200 Altenaer beteiligen sich und sind bisher schon gut 45 000 Kilometer geradelt – das Fahrrad gewinnt also auch in der hügeligen Burgstadt an Bedeutung, was nicht zuletzt am E-Bike-Boom liegen dürfte.

Jetzt nimmt auch die Politik dieses Verkehrsmittel in den Fokus. In zwei Anträgen für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (SUV) macht die CDU drei konkrete Vorschläge, wie die Situation für Fahrradfahrer in Altena verbessert werden könnte.

Der erste Antrag befasst sich mit Beschilderungen. Zum einen geht es um das Verkehrszeichen 250, also das runde Schild mit rotem Rand, das „Fahrzeugen aller Art“ die Durchfahrt verbietet und damit auch für Fahrradfahrer gilt. Die dürfen deshalb von Rechts wegen viele Waldwege und auch Wirtschaftswege wie zum Beispiel die Verbindung vom Breitenhagen über Bergfeld nach Horst nicht nutzen. Die CDU möchte, dass diese Verbote für Fahrradfahrer wo immer das möglich ist aufgehoben werden und entweder durch das Zusatzschild „Fahrradfahrer frei“ oder ein neues Verkehrszeichen 260 (Durchfahrt verboten für Kraftfahrzeuge) ersetzt werden.

Außerdem beantragt die CDU, das Fahrradfahren in der bisher als Fußgängerzone ausgewiesenen Straße Am Stapel zuzulassen – es sei nicht einzusehen, dass Altenas einziger Fahrradhändler mit dem Rad nicht angefahren werden dürfe, argumentiert die Union und weist darauf hin, dass es in diesem Bereich in den mehr als 40 Jahren des Bestehens des Stapelcenters nie Probleme gegeben habe.

Ein zweiter Antrag beschäftigt sich mit Fahrradständern. Die CDU fordert, am unteren und auch am oberen Eingang zum Radhaus Fahrradständer aufzustellen, um Besuchern des Rathauses und Schülern des Gymnasiums ein sicheres Abstellen ihrer Fahrräder zu ermöglichen.

Über die CDU-Anträge diskutiert der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am Mittwoch, 28. September, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

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