Prognose des Projektleiters

Drei Sprengungen pro Tag für den Burgaufzug

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Warnschilder sind gut sichtbar vor der Stollenbaustelle angebracht.

ALTENA - Drei Mal am Tag wird bis etwa bis zum Jahresende im Aufzugstunnel gesprengt. Über den ganz groben Daumen wird das gegen 8, um die Mittagszeit und gegen 22 Uhr sein, wie Projektleiter Ulrich Henke von den beteiligten Firmen Bergbau Feldhaus aus Schmallenberg und dem Partnerunternehmen Deilmann-Haniel aus Dortmund auf Anfrage sagte.

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„Wir können die exakten Termine nicht auf die Minute festlegen“, sagt der Fachmann. Das hänge mit den Vorarbeiten Richtung Burg zusammen und den Umständen der jeweiligen Sprengungen selbst. Denn nach diesen Vorgängen müssten nicht nur die Rauchschwaden erst einmal abziehen, es gelte dann auch, fix das abgesprengte Material nach draußen zu bringen.

Richtig spannend werde es übrigens erst zu Beginn des kommenden Jahres, wenn es um die Verlängerung des Stollens unter die Burg gehe. Man sei dabei, jetzt den Rhythmus zu finden und natürlich die Lärmbelästigungen für die Außenwelt zu gering als möglich.

Johannes Bonnekoh

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