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Drei Monate später: Felssturz an Burg Altena macht noch immer Arbeit

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Von: Jona Wiechowski

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Viele Tonnen Gestein brachen Ende Januar aus dem Burgberg und beschädigten die Vermittlungsstelle der Telekom.
Viele Tonnen Gestein brachen Ende Januar aus dem Burgberg und beschädigten die Vermittlungsstelle der Telekom. © Marcel Sander

Ohne jede Vorwarnung hatte sich Ende Januar in der Nette ein schwerer Felsrutsch ereignet. Auch fast drei Monate später konnten noch immer nicht alle Folgen beseitigt werden.

Altena – Damals brachen etliche Tonnen Gestein aus dem Burgberg und stürzten teilweise auch auf die Ortsvermittlungsstelle der Telekom, in der Telefon- und Datenleitungen für den Innenstadtbereich zusammenlaufen. Das Gebäude wurde stark beschädigt und durfte vorerst nicht mehr betreten werden. Das hat sich inzwischen geändert.

„Die Vermittlungsstelle kann betreten werden, dennoch sind weithin einige Bereiche und Zugänge gesperrt und können nicht betreten werden“, erklärt Telekom-Sprecherin Karina Unruh auf Nachfrage.

Save-T-Container in Altena

Die Telekom reagierte Ende Januar schnell und brachte vorsorglich einen sogenannten Save-T-Container in die Burgstadt. Der enthält die komplette Technik einer Vermittlungsstelle. Beispielsweise nach der Hochwasser-Katastrophe in Ahrtal wurden solche Container genutzt. In Altena blieb es bei einer Vorsorge-Maßnahme.

„Der Save-T-Container ist bisher nicht zum Einsatz gekommen“, berichtet Unruh. Denn: Durch den Felssturz seien weder Technik noch Kabel in der Betriebsstelle beschädigt worden. Die Telekom-Sprecherin: „Unser Netz läuft nach wie vor reibungslos und ohne Beeinträchtigungen.“ Störungen seien nicht bekannt; auch lägen keine Störungsmeldungen von Kunden vor, heißt es.

Der Fels wurde mit Drahtnetzen gesichert, als die Telekom dort vor vielen Jahren ihre Ortsvermittlung baute. Dieser Maschendraht konnte vor gut drei Monaten aber nichts ausrichten gegen die gewaltigen Felsmassen. Von der Telekom heißt es: „Die Hangsicherungs-Maßnahmen dauern an. Einige Felsstücke wurden zum Teil entfernt.“

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