Matthes Schröder schreibt Bachelorarbeit

Drahtzug optimiert

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Student Matthes Schröder neben Jürgen Peter Adolf, Professor Dr. Klaus-Michael Mende und Uwe Packruhn, irma Fingernagel (v.l.)  

Altena - Für Professor Dr. Klaus-Michael Mende, Fachhochschule Iserlohn, gehört ein ständiger Kontakt seiner Hochschule zu den heimischen Betrieben „zum Alltag“.

Deshalb freute sich der Hochschullehrer jetzt, als sein Student Matthes Schröder eine Bachelorarbeit vorlegte, die sich mit dem Thema „Drahtverjüngung“ beschäftigte und in enger Zusammenarbeit zur Praxis im Altenaer Traditionsuntenehmen Fritz Finkernagel steht. Draht hat nun einmal in der Burgstadt Tradition. Drahtzieher – heute heißen sie Fachkräfte für Metallverarbeitung – bedienen nach wie vor sogenannte Drahtzüge, um immer dünnere Drähte zu ziehen. Der 26-jährige Matthes Schröder untersuchte im Rahmen seiner Abschlussarbeit im Fach Fertigungstechnik nun den Drahtzug von Finkernagel. Nur Theorie, das habe ihn nicht ausgefüllt, sagte er gegenüber der SIHK-

SIHK greift Arbeit auf

Kammerzeitung „Südwestfälische Wirtschaft“, die dem jungen Mann und seinem Projekt eine Seite in der neuesten Ausgabe widmet. Bei Finkernagel habe er direkte Einblicke in die Praxis erhalten. Wörtlich fügte er in der Kammerzeitung an: „Beste Voraussetzungen für eine Tätigkeit in der Industrie“. Schröder hat, so sagte sein Professor, die Gesamtanlagen-Effizienz des Drahtzuges erhöht. Denn der ausgebildete Werkzeugmacher legte den Schwerpunkt auf die Optimierung der Arbeitsabläufe. So gab er konkrete Tipps für eine Verkürzung der Arbeitsabläufe und Wartezeiten sowie das Verkürzen der innerbetrieblichen Wege bei Finkernagel. Schröders Idee, einen Ziehstein-Schrank in Maschinennähe zu positionieren, setzte die Firma inzwischen sogar um. Im Traditionsunternehmen Fingernagel in Altena wurde er von Diplom-Ingenieur Uwe Packruhn betreut.

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