Drahtmuseum und Märkisches Jugendsinfonieorchester bewähren sich

Wire on Fire ein tolles Spektakel

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Imposanter Anblick: „Die Atmosphäre ist super hier“, zeigte sich ein Gast beeindruckt. Die „Firelovers“ von Clowns & Company beeindruckten mit brandheißen Showeinlagen.

Altena – Einmal mehr hat sich das Drahtmuseum als toller Veranstaltungsort bewährt. Das Märkische Jugendsinfonieorchester (MJO), gefolgt von einer rasanten Feuershow der „Firelovers“ sorgten für einen hören- und sehenswerten Abend. Dabei hätte Regen die zweiten Auflage von „Wire on Fire“ beinahe ins Wasser fallen lassen. Den Blick richteten die Besucher leicht nach oben. Auf den Treppen hinter dem Vordach des Drahtmuseums hatte sich ein Teil des MJO aufgebaut. Ganz in weiß gekleidet und mit roter Fliege stach Chefdirigent Thomas Grote auf seinem Podest heraus. Er nahm die Gäste mit auf eine musikalische Reise von Venedig über Wien nach Salzburg und Leipzig. Stücke von Vivaldi, Bach und Mozart standen auf dem Programm, die Grote mit teils verblüffenden Anekdoten einleitete. Große Momente beim Konzert hinein in den Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt erlebten die drei Solistinnen Alexandra Meier, Carlotta Wareham und Johanna Rissen. Mit Mozarts KV201 in A-Dur zelebrierten die jungen Musiker einen kräftigen Abschluss. Die Gäste, angereist aus dem ganzen Märkischem Kreis und darüber hinaus (Attendorn), sparten nicht mit Applaus. „Stark“, freute sich ein Gast an Tisch Nummer fünf. „Die Atmosphäre ist super hier“, zeigte sich ein anderer begeistert. Eineinhalb Monate hatten die Musiker das Programm einstudiert, berichtete Grote von völlig neuen Bedingungen. Denn wegen Corona musste die komplette Proben- und Konzertphase des MJO abgesagt werden – dazu viele Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Sinfoniekonzert in der Meinerzhagener Stadthalle, das für diesen Monat geplant war. Dass Musik und Kultur Menschen zusammenbringen und wie wichtig das ist, merke man erst, wenn es nicht mehr gehe, so Grote. Umso größer war die Freude bei Musikern und Gästen gleichermaßen. Im Publikum befanden sich neben dem scheidenden Landrat Thomas Gemke auch Delegationen aus Altenas Partnerkreisen Ratibor (Polen) und Elbe-Elster (Brandenburg). Die Lichter, die zwischen den Musikern leuchteten, deuteten schon den feurigen zweiten Teil des Abends an: Die „Firelovers“ von Clowns & Company beeindruckten mit brandheißen Showeinlagen. Die Gäste filmten fleißig mit ihren Handys mit, als eine junge Dame gleich zwei brennende Hula Hoop Reifen um sich herum kreisen ließ. Oder als ein Herr auf dem Vordach des Drahtmuseums einen Vorhang aus Funken bildete. Sehenswert war auch ein Kampf zwischen zwei „Firelovers“ wenige Meter vor dem Publikum. Die Wärme der Flammen war deutlich zu spüren.

Galerie im Internet www.come-on.de

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