Drahthandelsweg bekommt neue Beschilderung

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Infos für den Notfall und für Smartphone-Nutzer finden sich auch an den neuen Schildern des Drahthandelsweges.

ALTENA - So sieht eine funktionierende interkommunale Zusammenarbeit aus: Um die besten Orte und Kreuzungen für eine moderne Beschilderung des Drahthandelsweges herauszufinden, wanderten Gundula Flusche (Stadt Altena) und Beate Evers (GfW/Stadt Iserlohn) von Iserlohn bis Lüdenscheid.

Von David Schröder

Die Firma Bauwa Jünger aus Iserlohn stellte die jetzt angebrachten Schilder her. „Dabei haben wir sogar Geld gespart“, so Beate Evers, denn über eine Agentur lag auch ein Komplettangebot für Begehung und Schilderinstallation vor. „Statt im vierstelligen hätten wir dann im fünfstelligen Kostenbereich gelegen“, so Evers.

Insgesamt fünf Hinweistafeln befinden sich auf Altenaer Stadtgebiet – dazu kommen natürlich weitere im Iserlohner und Lüdenscheider Bereich. „Bei der Gestaltung und den Informationen haben wir uns an Sauerland-Tourismus angelehnt“, so Gundula Flusche.

Auf den Schildern finden Wanderer – ob konservativ oder modern – alle wichtigen Informationen rund um den Drahthandelsweg. So wird auf Gastronomiebetriebe am Wegesrand oder alte Flurbezeichnungen hingewiesen. Natürlich sind auch Kilometerangaben für ein Nah- und das Fernziel angegeben.

Wer es ganz genau wissen will, findet darunter auch die GPS-Koordinaten sowie einen QR-Code mit dem man via Smartphone zur Internetseite des interkommunalen Wanderweges gelangt.

Zudem ist auch eine Kooperation mit der Rettungsleitstelle des Kreises geschlossen worden. An jedem Schild befindet sich eine Nummer, mit der die Leitstelle die Position eines möglichen Verunfallten feststellen kann.

Dieter Mucker vom SGV Iserlohn spricht von einer Attraktivitätssteigerung für die Region durch den Drahthandelsweg. „Wir stellen fest, dass die Wanderer wieder jünger werden und teilweise aus dem Ruhrgebiet hier herkommen“, erklärte Mucker. Diese Zielgruppe setze diese Qualität des Wanderweges mit der neuen Beschilderung voraus.

Die beiden Wanderfrauen aus Iserlohn und Altena zeigten sich begeistert. „Unsere Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt“, so Beate Evers. Ihr Dank galt auch dem SGV, der die Wege nochmals abwanderte und auf Besonderheiten verwies.

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