Dortmunder Verein nutzt Gastfreundschaft von W 9

Helga Schmidt ruhte sich auf ihren Lorbeeren nichts aus, sondern kümmerte sich um die Tombola.

ALTENA ▪ Helga Schmidt ist seit Samstag erstes Ehrenmitglied des Kaninchenzuchtvereins W9 Altena.

Viele Jahre lang hatte sie die Frauengruppe des Vereins geleitet. Nach dem diese sich in den vergangenen Jahren aufgelöst hatte, blieb Schmidt dem Verein dennoch treu. Deshalb beschloss der Vorstand unter der Leitung von Benjamin Freitag, Helga Schmidt im Rahmen der diesjährigen Lokalschau zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Zum zweiten Mal fand die Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins W9 im Generationentreff am Knerling – also in der ehemaligen Grundschule – statt. Bereits im vergangenen Jahr war der Verein mit dem neuen Standort und den Besucherzahlen sehr zufrieden und auch in diesem Jahr freuten sich die Veranstalter über die vielen Besucher vom Knerling. Die Mühlendorfer – früher war der Kölsche Joe Schauplatz der Kaninchenschau – blieben den Züchtern trotzdem treu. Für sie wurde sogar der Bürgerbus eingesetzt, der an beiden Veranstaltungstagen jeweils zwei Sonderfahrten vom „Kölschen Joe“ zum Generationentreff anbot.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit dem Satin Club Dortmund, der die Lokalschau in Altena auch zur Clubschau machte. Dementsprechend groß war die Anzahl der Tiere: Gezeigt wurden 181 Kaninchen aus 27 Rassen und Farbschlägen. Für die Züchter standen vor allem die Bewertungen der Preisrichter im Vordergrund. Erster Vereinsmeister wurde Fred Hochstein mit der Rasse Havanna. Zweiter Vereinsmeister wurde Jürgen Freitag mit seinen Schwarzen Wienern. Jugendvereinsmeister wurde Tristan Sonneborn. Die Medaille des Landesverbandes erhielten bei den Altzüchtern Adolf Griese und Jürgen Freitag, bei den Jungzüchtern wurden Marie Kristin Sonneborn und Amelie Sonneborn ausgezeichnet. Das beste Tier der Schau gehört zur Zucht von Regina Hochstein und ist ein Zwergkaninchen Hermelin. Den Preis für den bester Rammler erhielt Adolf Griesenbrock. Der Preis für die beste Häsin ging an Marie Kristin Sonneborn.

Um die Kaninchenausstellung noch zu bereichern, stellte der Rassegeflügelzuchtverein Altena 1921, wieder Tauben und Seidenhühner zur Verfügung. Auch in diesem Jahr hatte Bürgermeister Andreas Hollstein die Schirmherrschaft für die Lokal- und Clubschau übernommen. Natürlich hatten die Züchter einmal mehr mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Leckereien für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Weihnachtliche Dekorationen von Jutta Bergfeld und Produkte aus Kaninchenfellen von Brunhilde Greis rundeten die Ausstellung ab.

Einziges Manko der ansonsten erfolgreichen Austellung war der Ausfall der Heizung, aber hier war mit Heizstrahlern schnell Abhilfe geschaffen. Der ganz besondere Dank der Kaninchenzüchter geht an die ehrenamtlichen Helfern des Generationentreffs.

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