Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Mit Schönheit und Energie: So will Dahle gewinnen

Dorfplatz in Dahle: Er soll schöner werden.
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Dorfplatz in Dahle: Er soll schöner werden.

Mit Schönheit und Energie will Altenas Ortsteil Dahle den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewinnen. Einige Ideen gibt‘s bereits. Nun sind die Dahler gefragt.

Altena – In knapp einem Monat ist es so weit: Am 31. August sieht sich die Bewertungskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ Dahle aus nächster Nähe an. Bereits zum zweiten Mal macht das Dorf bei diesem Kreiswettbewerb mit. „Vor zehn Jahren sind wir Zweiter geworden“, erzählt Ortsvorsteher Helmar Roder voller Stolz. Er hofft, dass sich weitere Dahler für die gute Sache engagieren wollen, denn auch in diesem Jahr soll das Dorf gut – oder sogar noch besser abschneiden und gewinnen.

Dahle habe einiges zu bieten, wirbt Roder für das Dorf. Die mehr als 2150 Einwohner schätzten die Nähe zur Natur und die gute Infrastruktur. „Rund 650 Menschen finden hier Arbeit“, sagt Roder. In verschiedenen Industrieunternehmen, im Einzelhandel und Handwerk sowie im medizinischen und kosmetischen Bereich. Für Sport- und Freizeitaktivitäten stehen das Frei- und Hallenbad, Tennisplätze, der Fußballplatz mit Kunstrasen und etliche Wander- und Fahrradstrecken zur Verfügung.

Dorfplatz: Blumenbeete, Sitzbänke und Co.

Für den Wettbewerb werden jetzt noch Fotos gesucht, die das Leben in Dahle darstellen. „Zeigen Sie die schönsten Seiten unseres Dorfes“, fordert Roder die Bürgerinnen und Bürger auf, ihm Material zur Verfügung zu stellen. Und es geht um Ideen: „Unser Dorfplatz soll schöner werden“, sagt Roder. Einige Vorschläge zur Umgestaltung gibt es bereits.

„Er soll funktioneller werden, ein angenehmer Ort für Veranstaltungen, ein Ort der Begegnung.“ Eine einheitliche Pflasterung mit integrierten Blumenbeeten und Sitzbänken ist eine Idee. „Liebe Dahlerinnen und Dahler, werdet kreativ und entwickelt weitere Ideen“, so sein Appell.

Umfrage zur Energienutzung

Das Dorf soll aber nicht nur schöner werden, sondern auch energieneutral. Für eine erste Bestandsaufnahme hat Markus Höck, Energieberater aus Dahle, einen Fragebogen zur Erfassung des Ist-Zustandes der Heizungstechnik sowie von Photovoltaikanlagen erstellt.

Sein Balkonkraftwerk präsentiert Dahles Ortsvorsteher Helmar Roder.

„Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen installieren Sonnenkollektoren auf ihren Dächern, aber wir wissen nicht, wie viele es wirklich sind“, verdeutlicht Helmar Roder. Der Plan ist, eine Hochrechnung für Dahle zu erstellen und so vielleicht auch weitere Haus- und Firmenbesitzer zu motivieren, in erneuerbare Energien zu investieren.

Balkonkraftwerk als Vorzeige-Modell

Der Ortsvorsteher ist ganz begeistert von seinem neuen „Balkonkraftwerk“, mit dem er 21 Prozent seines Strombedarfs für das Geschäfts- und Wohnhaus nun selbst produziert. Rund 2300 Euro zuzüglich Montage hat ihn die Anlage gekostet. Und nach seinen Berechnungen hat sich diese Investition in sechs Jahren amortisiert. „Jeder, der interessiert ist, kann sich gerne mit seinen Fragen an mich wenden“, bietet Roder seine Unterstützung an.

Den Fragebogen zum Thema Energie gibt es online unter www.altena-dahle.de sowie in den Dahler Geschäften. Die Fragebögen müssen bis zum 25. August bei Helmar Roder zurückgegeben werden.

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