DLRG-Helfer stehen für Sicherheit im Bad

Das Motto der DLRG erklärt sich selbst. Foto: Sauser

Altena -  Sommerferien, Sonnenschei – da suchen viele Altenaer Abkühlung im Dahler Freibad. Am Mittwoch, 23. Juli, tummelten sich 450 Menschen im Wasser, beaufsichtigt von vier Schwimmmeistern. Aber auch die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Altena stellen immer wieder Personal ab, um die Beckenaufsicht zu gewährleisten.

„Das hat man ganz schnell im Blick, wer gut schwimmen kann und wer nicht. Und auf diejenigen achtet man dann ganz besonders“, erklärt Jürgen Pfeiffer.

Zu schweren Badeunfällen ist es im Dahler Bad noch nicht gekommen. Die Unfälle in den letzten Tagen an der Ostsee begründen die Altenaer DLRG- Mitglieder mit der Unvernunft der Badenden: „Wenn die rote Fahne gehißt wird, dann bedeutet das Lebensgefahr, das darf man nicht ignorieren. Die Lebensretter vor Ort kennen Wind und Strömungen ganz genau und können einschätzen, wann man ein Badeverbot aussprechen muss.“

Und während die Wasserratten noch den Sommer im Freibad genießen, denken die DLRGler bereits an das Ende ihrer Sommerpause am 3. September. Dann beginnen neue Schwimmkurse. Jährlich absolvieren ungefähr 80 Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren eine gründliche Ausbildung bei den Lebensrettern. Vom Nichtschwimmer, der sein „Seepferdchen“ macht, über das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold, gefolgt vom Junior-Retter bis zu den verschiedenen Rettungsschwimmabzeichen, gruppenweise findet die Ausbildung unter Aufsicht der ehrenamtlichen Trainer statt. In diesem Jahr kann die Ortsgruppe erstmalig nicht genug Helfer stellen und sucht auf diesem Weg Menschen, die sich in der Jugendarbeit engagieren möchten.

Für den sofortigen Einsatz ist das Rettungsschwimmabzeichen in Silber erforderlich, aber auch Männer und Frauen, die diese Voraussetzung noch nicht erfüllen, sollten sich angesprochen fühlen. Das Training findet immer mittwochs von 18 bis 19 Uhr statt, Interessenten können sich unter Tel. 0 23 52 / 7 37 77 bei Frau Renz melden.

Interessant ist auch die Möglichkeit, später als ausgebildeter Lebensretter in den Ferien Dienst an der Nord- oder Ostsee zu machen. Dafür gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung sowie freie Kost und Logis vor Ort.

von Silvia Sauser

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