Dieter Tischhäuser fängt noch mal neu an

Neustart in Köln mit Altena im Herzen

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Dieter Tischhäuser zieht aus Altena fort.

Altena - Traurig ist Dieter Tischhäuser nicht: „Ich fange noch mal neu an und das in einem Alter, in dem ich es noch kann“, erklärt der 72-Jährige, der am Montag mit Ehefrau Gabi dem Umzugswagen in Richtung Köln-Hürth hinterherfährt und dort einen komfortablen Alterssitz bezieht: Hell, ebenerdig, nah beim Sohn und drei Enkelkindern. „Und Altena ist ja auch nicht aus der Welt“, ergänzt er lachend.

Die Stadt allerdings hat er auf vielfältige Weise mitgeprägt und zwar auf politischer, ehrenamtlicher und beruflicher Ebene. Viele Jahre trug die Förderschule am Drescheider Berg die Handschrift ihres Schulleiters Dieter Tischhäuser. Parallel war er seit den 1970er Jahren für die SPD in der Kommunalpolitik aktiv und ein viel beschäftigter Sportler und Macher im TSV. „Da bin ich heute noch drin. In der Hütte der Alt-Herren-Abteilung gebe ich am Freitag noch einen aus. Und ich hoffe ja, dass mich der ein oder andere Wegbegleiter auch mal besucht in Köln“, schildert er lachend. Der Altenaer in vierter Generation und seine Frau Gabi sind in Aufbruchstimmung und haben noch mal richtig Lust auf was Neues: „Unsere neue Wohnung ist zwar außerhalb, aber doch zentral genug, um mit der S-Bahn in wenigen Minuten in der City und an den Veranstaltungsorten zu sein.“ Zudem ist die Familie nicht weit weg. „Und unseren zweiten Sohn in Berlin können wir durch die gute Verkehrsanbindung auch viel besser ins Leben miteinbeziehen.“ Und wenn Dieter Tischhäuser die Sehnsucht packt, dann trennen ihn auch nur 120 Kilometer von der alten Heimat. In Altena war er bis zuletzt stark eingespannt, ob nun im Sportverein, als Stadtführer oder im Stellwerk. „Dabei hatte ich mir eigentlich in Bezug aufs Ehrenamt immer geschworen, nie so zu werden, wie meine Eltern, die auch schwer aktiv waren in diesem Bereich“, erinnert er sich schmunzelnd. „Aber ich bin dann doch zu einem geworden, der dort gestalten will, wo er grade steht“, ergänzt er lachend und betont, sich in Köln bestimmt nicht an die nächste Ehrenamtsbörse heften zu wollen. „Kontakte knüpfen“, da ist er sich sicher, „wird uns bestimmt nicht schwerfallen. Aber ich werde es sehr genießen, das neue Leben erst mal auf uns zukommen zu lassen.“ Das alte - „fest versprochen!“ - nimmt er im Herzen mit

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