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Sorge vor Zusammenbruch des Verkehrs: Altena beteiligt sich an A45-Resolution

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Von: Thomas Bender

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Dichter Verkehr auf dem Hemecker Weg: Der Rat fordert, dass Durchfahrtsverbote nicht nur dort intensiv überwacht werden.
Dichter Verkehr auf dem Hemecker Weg: Der Rat fordert, dass Durchfahrtsverbote nicht nur dort intensiv überwacht werden. © Bender, Thomas

Das ist rekordverdächtig: Gerade mal 40 Minuten brauchte der Rat am Montag, um 22 Tagesordnungspunkte zu behandeln. Das klappte natürlich nur deshalb, weil die meisten Themen schon in den Fachausschüssen auf der Tagesordnung standen und deshalb nach Vorlage und ohne Debatte entschieden werden konnte. Außerdem nahmen nur 17 der 33 Ratsmitglieder an der Sitzung teil. Und kalt war’s dann auch noch: Getagt wurde wieder im großen Saal des Lennesteins, wo gerade die ersten Fenster erneuert werden.

Altena - Es wäre noch schneller gegangen, hätten nicht CDU und SPD auf den letzten Drücker das Thema A45-Sperrung auf die Tagesordnung setzen lassen. Wenn die B 236 nach Werdohl wieder freigegeben werde, werde Altena „zur Transitstadt“, befürchtet CDU-Sprecher Helmar Roder, und fordert, dass die Stadt eingebunden werden müsse, wenn es um die Fragen von Umleitungsstrecken gehe. Es sei zu beobachten, dass Lkw Straßen benutzen, die dafür nicht ausgelegt seien und die darunter extrem leiden würden – ganz zu schweigen davon, dass die Anwohner massiv belästigt würden.

Inhaltlich ging es in dem Antrag von CDU und SPD darum, dass sich der Rat einer bereits vom Kreistag beschlossenen Resolution (AK berichtete) anschließen soll. Das geschah einstimmig. In der Antragsbegründung wiesen CDU und SPD auf einige zusätzliche Punkte hin, die für Altena von Bedeutung sind:

Durchfahrtsverbote für Lkw haben natürlich Bestand und müssen konsequent umgesetzt werden. Das gilt insbesondere für den Hemecker Weg und die Verbindungen zwischen Großendrescheid und der Rahmede.

Notwendige Arbeiten an den Durchgangs- und Zufahrtsstraßen Altenas müssten auf jeden Fall zeitnah ausgeführt werden, damit nicht noch größere Probleme auftreten. Wörtlich heißt es: „Müsste beispielsweise die Lennebrücke in Nachrodt-Wiblingwerde gesperrt werden, bräche der Verkehr völlig zusammen“.

Bürgermeister Uwe Kober berichtete, dass die Brückensperrung und die damit einhergehenden Verkehrsprobleme in der Region in den vergangenen Tagen Thema zahlreicher Gespräche auf Kreisebene und mit den Landtagsabgeordneten gewesen seien.

Die Stadt habe alles in ihrer Macht stehende getan, um den Verkehr einigermaßen im Fluss zu halten. So seien zum Beispiel sofort Halteverbotsschilder am Hemecker Weg aufgestellt worden, weil sich hinter geparkten Autos der Verkehr staute.

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