„Die Sorgen und Nöte der Eltern verstehe ich gut“

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Jörg Schlüter ist neuer Schulleiter an der Grundschule in Breitenhagen. ▪

von Johannes Bonnekoh ALTENA - Die letzten Auswüchse des sehr harten Winters 2009/2010 hat Jörg Schlüter „noch erlebt. Das war schon schwierig mit dem Auto hier hoch zu kommen“, sagt der Pädagoge. Seit Februar ist er neuer Rektor der Grundschule Breitenhagen und steht einem 12-köpfigen Team vor. „Ich bin hier wunderbar aufgenommen worden. Die Klima stimmt, auch die Zusammenarbeit mit Förderverein und Elternschaft klappt gut“, resümiert er die ersten Wochen seiner Tätigkeit am Ort.

Der Hagener, der zuvor knapp acht Jahre in der Volmestadt Konrektor war, hat sich „ganz gezielt auf Altena beworben. Meine Schulrätin hat mir die Schule schmackhaft gemacht und ich muss sagen, mir ist noch jetzt unverständlich, dass die Leiterstelle so lange vakant war.“

Gemeinsam mit Peter Messing (Konrektor) bildet Schlüter die Schulspitze und kümmert sich um die „knapp unter 200 Mädchen und Jungen. „Ich bin verheiratet, habe selbst zwei Kinder im Grundschulalter und habe mir zur Maxime gemacht, den Schülern auch die Dinge des Alltags zu vermitteln. Ich glaube, weil ich selbst Kinder in diesem Schulalter habe, kann ich besonders gut die Sorgen und Nöte von Eltern verstehen“, sagt der Hobbysportler, der gern Basketball spielt. Zwar ist er für diese Sportart mit etwa 192 Zentimetern Körperlänge noch kein Riese, aber seinen „Kleinen“ kommt es manchmal eben doch so vor. „Ich bin Grundschullehrer geworden, weil ich gerne mit jungen Kindern arbeiten wollte. Es geht mir dabei – ich sagte es schon – nicht allein um die Wissensvermittlung. Kinder müssen sich im Leben zu Recht finden, das ist mir ein großes Anliegen.“

So ein kleines bisschen fühlen sich Schlüter und Messing schon als „Quotenmänner“ und so fügt er schmunzelnd an: „Neben neun Kolleginnen haben wir aber auch einen männlichen Hausmeister.“ Neue Wege gehen in der Erziehung der Kinder, dazu gehört auch, dass Förderlehrerin Nina Busbach mit zwei Elo-Hunden Unterricht macht. „Von Schnute, unserem Schulhund, habe ich jetzt einen Welpen bekommen. Unsere Kinder haben sich über Babette riesig gefreut“, sagt der Rektor.

Mit dem Team möchte er in Zukunft „die Schul-Förderkonzepte weiter überarbeiten und noch konstruktiver mit KiTas und Kindergärten zusammen arbeiten. Da ziehen alle Kollegen gut mit.“

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