„Die Bornstraße hat höchste Priorität“

Die Mitarbeiter des Bauhofes werden für den Winterdienst gelobt, es hagelt aber auch Kritik.

ALTENA ▪ Unsere Berichterstattung über den Winterdienst des Bauhofes wird auf dieser Plattform rege diskutiert. Es gibt viel Lob und Anerkennung für die Mitarbeiter, aber es hagelt auch Kritik.

So schreibt User „JoJo“ beispielsweise: „Das bedrohte Krankenhaus wurde erst um 16.20 Uhr vom Streuwagen beehrt. An der Bornstraße drehte sich bis dahin kein Rad.“ Und „Aprilscherz“ meint: „Ich kam auch nicht mit dem Auto zum Krankenhaus hoch. War aber kein Problem, zu Fuß ist man vom Lennestein aus in fünf Minuten oben inne Bornstraße. Aber: Ein Anwohner verriet mir, dass der Rettungswagen trotz Spikes auch nicht hoch kam und die Schneeketten aufziehen musste. (...) Aber Hauptsache, Rosmart und Drescheid sind frei.“

Dazu erklärte Bauhofsleiter Volker Richter gestern auf Anfrage: „Die Bornstraße hat wegen des Krankenhauses für uns höchste Priorität und wird täglich mehrmals angefahren.“ Doch bei anhaltendem Schneefall, wie am Sonntag, schneie die Fahrbahn auch schnell wieder zu.

Beschwerden seitens des Rettungsdienstes habe es nicht gegeben. Wenn das mal der Fall sein sollte, könne im Streuplan genau nachgeprüft werden, wann und wie oft die Bornstraße geräumt und gestreut wurde. Den Plan hat jeder Mitarbeiter. Dort sind die Zeiten für seine Strecke genau vorgegeben, dort muss er seine tatsächlich gefahrenen Zeiten am Ende eintragen. „Alles wird genau dokumentiert“, versichert Volker Richter. Und wenn es morgens früh um fünf Uhr wieder losgeht, werde die Bornstraße immer zuerst angefahren. ▪ Ilka Kremer

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