Für „Detlef und Panagiota spielen verrückt“ wurde auch in Altena gedreht

Pappbootrennen bei Vox

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Vollen Einsatz zeigten Kameramann und Tontechniker am ersten Drehtag: Am ACV-Bootshaus standen sie stundenlang im Wasser, um die kanusportliche Grundausbildung von Detlef Steves und Panagiota Petridou zu dokumentieren.

Altena - Am Sonntag um 18.15 Uhr geht es beim Fernsehsender Vox um das Pappbootrennen, das der Altenaer Canu-Verein am 30. September durchführte und an dem auch Panagiota Petridou und Detlef Steves teilnahmen. Die beiden Fernsehstars sind Protagonisten des Formates „Detlef und Panagiota spielen verrückt“. Dabei müssen die beiden zum Beispiel bei den Deutschen Meisterschaften im „Kaninhop“ zeigen, dass ihr Kaninchen den Parcours am schnellsten meistert und ins Ziel einhoppelt. Sie nehmen aber auch an Wettkämpfen wie dem Ochsenrennen, einer „Wattolümpiade“ und Eierlauf teil.

 Zum Brüllen komisch auch ihr Einsatz beim Hobby Horsing, bei dem Dressur- und Springparcours mit Steckenpferden bewältigt werden müssen. Zwei solcher Spaßsportarten zeigen Panagiota und „Deffi“ am Sonntag ab 18.15 Uhr in 60 auch noch von Werbeblöcken unterbrochenen Minuten – was die Mitglieder des Altenaer Canu-Vereins ganz schön zum Staunen bringt.

Sie wissen nämlich, welcher große Aufwand hinter den vergleichsweise kurzen Beiträgen steckt. Den ersten Kontakt zu endemoShine (produziert unter anderem „Wer wird Millionär)“ habe es um den Jahreswechsel herum gegeben, berichtet Jürgen Spitz, der beim ACV als Ansprechpartner für die Pappboot-Filmer diente und im Vorfeld eine ganze Reihe organisatorischer Fragen beantworten musste.

Im Frühsommer wurde dann getestet, ob die ACV’ler kameratauglich sind – der Casting-Termin am ACV-Bootshaus dauerte mehrere Stunden, neben Spitz mussten dort auch Christof Lahme und Thomas Bender vor die Kameras. Die beiden waren als „Personal Coachs“ für Detlef und Panagiota vorgesehen. Sprich: Sie sollten ihnen das Paddeln beibringen. Das passierte am Vortag des Rennens auf der Lenne am Stau bei Schwarzenstein.

Die beiden Protagonisten tauchten dort mit gut einem Dutzend Kameraleuten, Regieassistenten, Aufnahmeleitern und und und auf und durchliefen im Grunde genau das gleiche Programm, das auch Teilnehmer des ACV-Kanukurses für Kinder absolvieren müssen: Erst Trockentraining auf der Bootshaus-Wiese, dann ab aufs Wasser, wo es ums richtige Ein- und Aussteigen, Geradeausfahren und derlei Finessen mehr ging.

Gerade der Ü-100-Kilo-Kerl Detlef tat sich da schwer, zumal schon die Wahl der richtigen Ausrüstung nicht ganz einfach war. Zum Schluss steckte er in einem Neoprenanzug Größe 56 und fuhr ein Boot des Typs „Granate XL“, das irgendwie gut zu ihm passte – auch deshalb, weil es (wie er selbst) aus Moers kommt. „Unterm Strich hat uns die Zusammenarbeit mit den Fernsehleuten eine Menge Spaß gemacht“, sagt Jürgen Spitz rückblickend. Für das Pappbootrennen selbst seien die Dreharbeiten erkennbar eine Bereicherung gewesen.

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