Demut vor dem Wähler

SPD-Listenplatz 42 für Michael Scheffler MdL bei der NRW-Wahl

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Michael Scheffler MdL neben Parteifreundin Dagmar Freitag MdB. Beide stellen sich im Superwahljahr 2017 erneut dem Wähler.

Altena - Michael Scheffler ist von der Person und vom Programm überzeugt. Der auch für Altena zuständige SPD-Landtagsabgeordnete fühlt sich durch die Rede von Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD), die sie Samstag, 18. Februar,  auf dem Landesparteitag in Düsseldorf hielt, fast beflügelt.

„Sie hat Themen angesprochen, die die Menschen bewegen – und den Kern der Notwendigkeiten getroffen haben.“ Noch euphorischer wird der 62-Jährige, wenn er den Vergleich zur Situation 1972 zieht, als er in seinem ersten Wahlkampf mitmischte, der unter dem Motto „Willy wählen“ Begeisterung auslöste.

Martin-Schulz-Effekt

Ähnlich wie einst bei Brandt, sieht Scheffler Parallelen zur Euphorie durch den Martin-Schulz-Effekt. „Man wird als Politiker auch von der Stimmung mitgetragen.“ Bei Platz 42 auf der SPD-Landesreserveliste hat und muss der 62-Jährige den Ehrgeiz haben, den Wahlkreis wieder direkt zu holen. „Das bleibt mein Ziel“ verweist er auf „Einsatz, Kampfbereitschaft, aber auch auf Demut vor dem Wähler“. Als Sozialpolitiker ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass das SPD-Wahlprogramm den Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes vorsieht.

Tagesstruktur ist wichtig

 „Jeder Mensch hat den Wunsch, unter Menschen tätig zu sein und eine Tagesstruktur zu haben“, verweist er auf die Inhalte, die Kraft kurz zuvor beim Landesparteitag aufgezeigt hat. Wer Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziere, zeige den Betroffenen Perspektiven auf – und sorge zugleich dafür, dass Gesundheitskosten eingespart werden, argumentiert der Vorsitzende des Bezirksverbandes Westliches Westfalen der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

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