Dauerfrost schont die Straßen

Auf relativ unbeschädigten Straßen rollt der Verkehr ins Frühjahr.

ALTENA ▪ Der Dauerfrost hat sich verzogen – und mit ihm manch ein Stück Straße. Straßenmeister Detlef Kalupka ist ist diesen Tagen unterwegs, um im Rahmen von regelmäßigen Straßenzustandskontrollen einen Blick darauf zu werfen, welche Schäden der Winter 2011/2012 im Altenaer Straßennetz hinterlassen hat. Bei immerhin 150 Kilometer Streckenlänge im Zuständigkeitsbereich des Bauhofes hatte der Frost ein großes Betätigungsfeld.

Vieles deutet aber darauf hin, dass der Winter diesmal vergleichsweise wenig Spuren hinterlassen hat. Der Grund: Es war zwar über längere Zeit bei Dauerfrost sehr kalt, dabei aber meist trocken. „Das ist für die Straßen weniger schlimm als ein häufiger Wechsel zwischen Frost und Tauwetter“, weiß Bauhofleiter Volker Richter. Das Auf und Ab der Temperaturen entfalte dann eine regelrechte Sprengwirkung. Jetzt aber dürften die Asphaltdecken eher wenig abbekommen haben – insbesondere dort, wo der Zustand vor dem Winter intakt war.

Straßenmeister Detlef Kalupka fährt seine regelmäßigen Kontrollrunden und findet immer wieder Stellen, die Ausbesserungsbedarf haben. Dabei achtet er routinemäßig auf Straßen mit älterer Substanz sowie auf überörtliche Strecken und die Hauptzubringer für die Wohngebiete. Generell geht es darum, die so genannte Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen und Schäden an Fahrzeugen möglichst vorzubeugen.

Für die überörtlichen Strecken ist der Bauhof dabei gar nicht zuständig, doch über so genannte UI-Verträge (Unterhaltung und Instandsetzung) letztlich doch wieder mit im Boot; zumindest wenn es um Kleinbaustellen geht. Die Altenaer UI-Zuständigkeit beziffert Bauhofleiter Richter auf etwa 15 bis 20 Streckenkilometer – etwa 12 Prozent des Bauhof-Beritts. In der Rahmede zum Beispiel setzt das Zuständigkeitsgebiet des Bauhofes in Höhe der BFT-Tankstelle ein, auf der B 236 geht es vom Schwarzenstein bis zum Knerling und in der Nette hinauf bis zur Firma Möhling.

Auch Kalupka meint, hinsichtlich des Schadensumfangs sei man wohl „mit einem blauen Auge davon gekommen.“

Seine Sorgenkinder kennt der Straßenmeister trotzdem: „Gerade in der Nette bleibt es schlimmt“, meint Kalupka. Das gelte von Bachstraße bis hinauf zur Westiger Straße. ▪ tk

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