Enormer Kraftakt für den Dahler Sagenwald

17 ehrenamtliche Helfer bereiteteten den Weg für sechs Kubikmeter Beton.  Foto: Hornemann

Altena -Das Fundament für den Dahler Sagenwald ist seit Samstag gelegt: 17 ehrenamtliche Helfer nahmen mit dem Rohmaterial für sechs Kubikmeter Beton den steilen Anstieg oberhalb des Friedhofs auf sich, um ein Podest für die Ruhebank zu gießen, von wo aus Wanderer den besten Überblick auf die Dahler Sagenwelt haben werden.

Es war ein Kraftakt, der seinesgleichen sucht: Betonmischmaschine, Schaltafeln, Gitterkörbe und palettenweise Beton/Estrich-Gemisch hatten die Helfer auf den Kupferberg gehievt, um dort eine Basis für die neue Touristenattraktion zu schaffen. Hinzukamen ein Wassertank und ein Stromaggregat.

Die Mühe soll sich allerdings auszahlen: Auf etwa 30 Quadratmetern wird sich die neue Dahler Sagenwelt erstrecken. Bislang ist sicher, dass der Ritter von der Isenburg eine Rolle auf der Märchenfläche spielen wird. ,,Sein Pferd haben wir schon gekauft”, erklärte Ortsvorsteher Helmar Roder.

Für ihn und die Planer aus dem Dahler Qualitätsring wäre es denkbar, dass große, dreidimensionale Sagenfiguren die Fläche ausfüllen werden. Wie die von Wilfried Bracht aufbereiteten Sagen sich den Touristen präsentieren werden, ist noch nicht ganz klar. Denkbar wäre, technikaffinen Gästen per QR-Code Geschichten aufs Smartphone zu zaubern. Kinder dürfen ihrer Fantasie natürlich beim Bespielen der Figuren freien Lauf lassen. Die Dahler Grundschulkinder sind bereits angehalten worden, sich etwas einfallen zu lassen, denn sie werden den Sagenwald feierlich eröffnen.

Das könnte je nach Baufortschritt entweder vor oder nach den Sommerferien geschehen. Die Fläche ist auch als attraktiver Rastplatz gedacht, der den Dahler Rundwanderweg ergänzt. Mit der Installation von Ruhebänken wird eine Anbindung zum Sauerland Höhenflug geschaffen. Publik werden soll der Sagenwald auch durch das neue Tourismus-Leitsystem, dass die Stadt Altena in diesem Jahr im Zuge der Burgaufzugseröffnung installieren wird. - ina Hornemann

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