Förderverein Frei- und Hallenbad zu Dahle bilanziert und blickt nach vorn

Dahler Hallenbad erhält mobilen Lifter

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Karl-Heinz Kühn, Beatrix Claas, Jürgen Pfeiffer und Regine Koppmann (v.l.) haben über neue Investitionen informiert.

Altena - Immer mehr Nutzern des Dahler Bads fällt es schwer, die Leiter ins Schwimmbecken zu erklimmen. Für sie will der Förderverein in diesem Jahr ein bisschen mehr Barrierefreiheit schaffen und einen mobilen Lifter besorgen, der sowohl im Hallen- als auch im Freibad genutzt werden kann.

65 Prozent der Kosten können durch Leader-Fördergelder gedeckt werden, den Rest übernimmt der Verein. In Kürze werden die Förderer die Herstellerfirma in Dahle begrüßen und dann entscheiden, ob eine manuell betriebene Einstiegshilfe besorgt werden soll, oder ein akkugestütztes Gerät. Vorsitzende Beatrix Claas sieht in der Investition eine Chance, das Badpublikum zu erweitern. ,,Unter anderem würden auch Bewohner des Kohlberghauses dann wieder bei uns schwimmen gehen können und die Stammgäste der Kurse müssten nicht altersbedingt aufhören, weil ihnen die Leiter zu steil wird.” Der Kassenstand, das erklärte Regine Koopmann, gibt eine solche Anschaffung her. Sie dankte ausdrücklich Beatrix Claas und Monika Förste für ihr Engagement in Form von Kursen und Dorfcafé. Beide Aktionen spülten im vergangenen Geschäftsjahr jeweils knapp 1500 Euro in die Förderkasse. Darüber hinaus setzten zwei Familien verstorbener Badförderer den Verein als Nutznießer anstelle angedachter Blumen- und Kranzspenden ein.

Monika Förste bekam ein Dankeschön für ihr Engagement im Dahler Dorfcafé.

Fertig hergerichtet und eingerichtet ist die Wärmehalle, die von Badegästen gerne zum Kaffeetrinken und Verweilen genutzt wird. Weitere geplante Ausgaben sind die Reparatur der Stein-Tischtennisplatte im Außenbereich, die Wiederinstallation des reparierten Sonnensegels und die Aufarbeitung der Matschanlage. Zudem muss der Hubboden im Hallenbad repariert werden, woran sich der Förderverein auch beteiligen möchte. Marc Bunse als Vertreter der Stadtwerke brachte erfreuliche Nachrichten mit: Zwar sei das Bad noch immer defizitär, doch bedingt durch den beseitigten Investitionsstau entwickle sich die finanzielle Situation zunehmend besser. Mit einigen Aktionen sorgen die Förderer dafür, dass das Bad attraktiv bleibt: So veranstalten sie am Samstag ab 17 Uhr das Totenkopfschwimmen bei 30 Grad Wassertemperatur und wollen im Herbst noch mal einen Familientag veranstalten. Präsent ist der Verein natürlich auch beim Dorfjubiläum, wo er Dienst an der Kuchentheke übernimmt.

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