In Dahle regt sich Protest gegen die Vollsperrung

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Sebastian Wessendorf wehrt sich gegen die Vollsperrung.

ALTENA - Die für den Altena-Triathlon angeordnete Vollsperrung der Altenaer Straße stoße bei vielen Anwohnern des Mondhahn auf Kritik. Das berichtet Sebastian Wessendorf, der selbst betroffen ist.

Er betreibt neben seiner Autowerkstatt an der Mühlenstraße auch ein Abschleppunternehmen, muss also jederzeit damit rechnen, zu einem Einsatz gerufen zu werden. Es könne nicht sein, dass er daran einfach so gehindert werde, sagt er. Schon im vergangenen Jahr habe er deutlich darauf hingewiesen, dass die Sperrung für ihn auch wirtschaftliche Konsequenzen habe – „aber das scheint keinen so wirklich zu interessieren“.

Am Mondhahn lebten viele ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß seien, berichtet Wessendorf – „für die ist das doch wie Hausarrest“. Es sei ihnen einfach nicht zuzumuten, ihr Auto am Vorabend des Triathlon an der Kämpenstraße zu parken und morgens zum Beispiel für für den Kirchgang zu Fuß dorthin zu laufen. Vom Birkenweg wäre das eine Strecke von deutlich über einem Kilometer.

Bei ihm seien noch keine Beschwerden angekommen, berichtet Ortsvorsteher Helmar Roder. Er lobt, dass die Anwohner dieses Jahr sehr frühzeitig informiert worden seien – „da hat man aus der Vergangenheit gelernt“. Roder bat die Anwohner um Verständnis: Der Triathlon sei „für Dahle eine tolle Sache“, so dass man mit der Sperrung für ein paar Stunden vielleicht leben könne.

von ThomasBender

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