Dachdecker tödlich verunglückt

ALTENA ▪ Ein 47-jähriger Dachdecker aus Iserlohn ist heute (Donnerstag) gegen 11.30 Uhr bei Arbeiten am Kamin eines Mehrfamilienhauses an der Hembergstraße tödlich verunglückt.

Der Mitarbeiter eines Handwerksbetriebes aus Altena war damit beschäftigt, an dem Gebäude die Kamineinfassung zu reparieren. Dabei verlor er den Halt und stürzte aus etwa zehn Metern Höhe ab. Er starb noch an der Unfallstelle.

Wie die Polizei-Pressestelle auf Anfrage mitteilte, nahm neben der Kripo auch das Amt für Arbeitsschutz Ermittlungen auf. Vertreter beider Behörden waren vor Ort und nahmen die Unfallstelle in Augenschein. Das Haus war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht eingerüstet. Das ist nach unseren Informationen erst unmittelbar nach dem Unfall in Auftrag gegeben worden.

Bei Arbeiten in mehr als 1,50 Meter Höhe ist zwingend eine Absturzsicherung vorgeschrieben. Das erklärte die Geschäftsführerin der Bauberufsgenossenschaft in Berlin, Jutta Vestring. Das könne ein Gerüst sein, je nach örtlichen Gegebenheiten könnten aber auch Sicherheitsgeschirre oder andere, sichere Systeme verwendet werden. ▪ ben.-

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