Altenas Burgmauern beben

Teufel-Chen gehört neben St. Brandanarius und Böslinger zu den Sackpfeifenspielern von Cultus Ferox. Die bilden den prägnanten Sound der Berliner Gruppe. Foto: Hornemann

ALTENA -  Der hohe Besuch von Kaiser Schmarrn und seinem musikalisch nicht minder geadelten Gefolge Cultus Ferox zog am Freitagabend das Fußvolk zur Burg. St. Brandanarius, Donar von Avignon, Strahli der Animator, Barbara v. Bogenstreich, (Teufel-)Chen und Böslinger verbreiteten beste Laune zum Auftakt der Feyerey.

Es war bis tief ins Tal zu hören: Das große Spektakel Mittelaltermarkt war eröffnet. Brachiale Klänge brachten die Burgmauern zum Beben und schon mancher Ton während des Soundchecks ging den Gästen durch Mark und Bein. Die Trommeln hatten gar ein paar wenige Regentropfen heraufbeschworen. Das kam dem Fußvolk ganz recht, denn der Anstieg bei dem heißen Wetter war beschwerlich gewesen und manch kühles Getränk fand seinen Weg über den Tresen, um die Kehle zu kühlen. Als die Berliner Kult-Combo schließlich den Abend eröffnete, brachte schließlich sogar der erste Schatten die ersehnte Erholung. Lange hielt sie natürlich nicht vor: Cultus Ferox dulden weder Stille, noch Unbeweglichkeit bei ihren Zuhörern. Fluchs war die erste Reihe vom Tanzfieber gepackt und es dauerte nicht lange, bis sich das von St. Brandanarius animierte Handgeklapper rhythmisch über den ganzen Burghof zog. Dudelsäcke, Schalmei, Flöten, Trommler in hervorragender Interaktion und das Horn bilden den prägnanten Sound von Cultus Ferox, der gestern abend die Burgmauern zum Beben brachte.

Die Zuhörer nahmen die Einladung zu einem Abend der „wilden Lebensart“ gern an und feierten mit den Musikern bis in die späten Anendstunden. - von Ina Hornemann

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare