Handwerker im Parallelbetrieb

Mitarbeiter des Theater- und Ausstellungsbauers „bel-tec“ aus Berlin bei der Arbeit an einem der Medientore. Foto: Keim

Altena - Ein bisschen „Hindernisparcours“ gibt es derzeit auf dem Weg durch den Stollen zum Erlebnisaufzug. Etliche Handwerkerfirmen sind parallel dabei, ihre Aufträge zu erledigen – und der Countdown läuft.

14 Tage sind es noch, die bis zur offiziellen Eröffnung vergehen werden. Auf drei Etagen sind die Technikräume links und rechts des Haupttores mit allerhand Apparaten versehen. Das habe sich nicht immer ganz einfach gestaltet, berichtet Stadtplaner Roland Balkenhol. Über Steigleitern musste die Ausstattung in die Höhe bugsiert werden – die Türen der Schalträume sind mittlerweile ebenfalls montiert und die Elektriker weiter mit der „Feininstallation“ beschäftigt. Im Sanitärbereich sind ebenfalls große Fortschritte zu vermelden. Noch im Laufe des gestrigen Nachmittags sollten hier die Heizungen montiert werden. Von der Rückseite des Gebäudes ist zu sehen, dass die Bedachung des Block A genannten Übergangs vom Empfangsgebäude in den Stollen eine schmucke Aluminiumfassade bekommen hat. Gestern wurden dort noch – für den Fall der Fälle – Entrauchungsventilatoren installiert.

Eine weitere wichtige Komponente ist jetzt ausgepackt und angeschlossen, außerdem der Dieselkraftstoff für einen weiteren „Fall der Fälle“ bestellt: Die Rede ist vom Notstromaggregat, das unter Umständen beim großen „Blackout“ am Freitagabend gute Dienste hätte leisten können. Der Generator ist so ausgelegt, dass er den Aufzugsbetrieb für acht Stunden aufrecht erhalten könnte.

Weil der Maler im ersten Stollenabschnitt am Werk ist, gibt es derzeit keinen direkten, offenen Zugang dorthin. Der Bereich unmittelbar hinter dem Kassenhaus ist einstweilen mit Platten verschlossen. Die Technikkanäle bis hin zum Warteraum am Aufzug haben ihren Anstrich bereits erhalten. Die Wände aus Spritzbeton erhalten jetzt eine staubbindende Lasur.

Eine ähnliche Behandlung hätte sich vielleicht auch während der Pflasterarbeiten auf dem Vorplatz angeboten. Hier klagten Anwohner und Passanten mehrfach über eine gehörige Staubbelastung beim Steineschneiden. Die gute Nachricht: Das ist eigentlich schon Vergangenheit, denn Montag oder Dienstag soll hier der Hammer fallen. Mit der Montage zusätzlicher blauer „Leuchtfliesen“ wird der Platz noch aufgewertet. - Von Thomas Keim

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