Burgaufzug: Kabine fährt seit Montag

Die Medientore nehmen immer mehr Gestalt an; aber auch die ganze nächste Arbeitswoche wird noch den Ausstellungsbauern gehören. Hier am Übergang vom „Block I“ zum Empfangsgebäude ist hinten der Rohbau der Kasse (siehe auch kleines Bild) zu erkennen. - Fotos: Keim

Altena -  „Wirst Du fertig?“, fragt ein Passant, „also am 26?“ Roland Balkenhols Antwort zeugt von einer gewissen Gelassenheit: „Natürlich – wir sind hier doch nicht in Berlin.“

Freitag an der Burgaufzug-Baustelle: Um 10.30 Uhr verlässt der Lkw des Gerüstbauers das Gelände. Das markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein im Zeitplan der Baustelle, den Abschluss der Fassadenmontage. „Die groben Arbeiten werden jetzt weniger“, sagt der Stadtplaner mit Blick auf die einzigartige Baustelle, „dafür werden die feinen mehr.“ Gut zu sehen ist das am Rohbau des schicken Kassenhäuschens, das jetzt am Übergang in den so genannten Block I seinen Platz gefunden hat. Ein ordentliches Knäuel an Kabeln ragt mittendrin aus dem Boden, weil hier künftig der „Kommandostand“ des Aufzugsbetriebes sein wird. Da wartet noch ein ganzes Stück Arbeit auf den Elektriker.

Die Firma Bel-Tec aus Berlin hat die Arbeiten für die Verkleidungen der Medientore aufgenommen; die Elektriker der Firma EPI sind allerdings parallel noch daran, die Stationen passend zu verkabeln. Die Arbeiten an Tor 6 sind derzeit am weitesten fortgeschritten.

Zum Herzstück: Seit Montag läuft der Aufzug im (vorläufigen) Betrieb, die Kabine wird per Handsteuerung im Schacht herauf- und herunter gefahren, wobei – oft vom Kabinendach aus – letzte Arbeiten zu erledigen sind. Die Tür am unteren Einstieg ist bereits montiert.

Der Fliesenstapel im Sanitärbereich war am Donnerstag noch gut 1,50 Meter hoch. Gestern lagen noch drei Pakete unangetastet im Raum. Auch hier hat sich gut erkennbar eine Menge getan. Zurückblickend auf die letzten fünf oder sechs Arbeitstage an der Baustelle meint Roland Balkenhol: „Die Woche war gut – aber zu kurz!“

Der Platz vor dem Empfangsgebäude nimmt unterdessen ebenfalls zusehendes Gestalt an. Hier wird die Plattierung der Lennepromenade fortgesetzt und das früher vorhandene blaue Leuchtband der Bodenfliesen ein ganzes Stück Richtung Lennestraße verlängert.

- Von Thomas Keim

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