Coronavirus: So managen heimische Unternehmen die Krise

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Bei VDM wurde eine Task-Force gebildet, um dem Coronavirus den Kampf anzusagen.

Altena - VDM hat eine Task-Force gebildet, um dem Coronavirus den Kampf anzusagen. Bei anderen Unternehmen wird nicht mehr geduscht.

Die VDM Metals Group mit ihren Werken in Werdohl und Altena nimmt die Corona-Krise und ihre möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen sehr ernst. Deshalb existiert ein Pandemieplan („Handlungsleitfaden Corona“), der mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt ist. 

„Unsere sogenannte Task- Force setzt sich zusammen aus der Geschäftsführung sowie Personalleitung, Konzernbetriebsrat und den jeweiligen Fertigungsleitern unserer Produktionsstandorte. Beratend stehen Vertreter der Bereiche Gesundheitsmanagement, Recht/Risikomanagement, Werkfeuerwehr und Kommunikation zur Seite“, sagt Unternehmenssprecher Philipp Verbnik. 

Coronavirus: Regeln invielen Bereichen

Diese Task-Force bespricht sich täglich und beurteilt die Situation. Sie erlässt unternehmensweit gültige Regelungen, zum Beispiel zu den Themen Hygiene, Zutrittsbeschränkung, Quarantäne, Freistellung oder mobiles Arbeiten. „Aktuell gelten alle beschlossenen Maßnahmen, zum Beispiel die Schließung unserer Kantinen oder die Reduzierung der Belegschaft vor Ort durch mobiles Arbeiten bis zum 19. April“, teilt das Unternehmen mit.

+++Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Siehier im MK-Ticker.+++

Auch in kleineren Unternehmen wappnet man sich, wenn auch nicht immer mit Krisenstäben. Zum Beispiel die Firma Lüling in Altena: Dort ist Corona Chefsache. Schon ganz am Anfang der Krise wurden die beiden Unternehmensstandorte in Altena und Iserlohn strikt voneinander getrennt. 

Lüling: Duschen geschlossen

Inzwischen sind auch die Duschen abgeschlossen – es sei sicherer, wenn die Mitarbeiter zuhause duschen, meint Seniorchef Peter Wilm Schmidt. 

Hilfe in der Not erfahren sie auch von Dachverbänden wie etwa dem Märkischen Arbeitgeberverband, der auf seiner Homepage unter dem Menüpunkt „Antworten in der Krise“ viele Tipps in Sachen Corona gibt.

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