Corona-Regeln fordern Vereine im Hallenbad

Im Hallenbad in Dahle dürfen Vereine trainieren, müssen aber dann auch desinfizieren.
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Im Hallenbad in Dahle dürfen Vereine trainieren, müssen aber dann auch desinfizieren.

Das Training der Schwimmvereine im Dahler Hallenbad wird komplizierter. Die Corona-Regeln kosten sie Trainingszeit.

Altena – Grundsätzlich erfolge das Training in eigener Verantwortung der Sportvereine, schrieb Bäderchef Hendrik Voß Ende vergangener Wochen in einer E-Mail an alle Badnutzer. Er empfehle aber dringend, sich an das vom Bäderbetrieb ausgetüfelte Hygienekonzept zu halten.

Dazu gehört auch, dass nach Ende des Trainings alle Kontaktflächen desinfiziert werden müssen. Eine Vorgabe, die für die Vereine einen Verlust an Trainingszeit bedeutet. Voß rechnet mit etwa zehn Minuten Aufwand, wenn mehrere Teilnehmer mit anpacken.

Zeit kostet auch die Maßgabe, dass sich immer nur die Teilnehmer eines Vereines im Bad aufhalten sollen. Bisher konnten sich Mitglieder eines Vereines schon umziehen, wenn andere noch im Wasser sind. Wesentliche Kernpunkte des Konzeptes sind:

. Im gesamten Gebäude ist, mit Ausnahme der Duschräume, ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies ist auch für alle Gäste und Vereinsmitglieder zu empfehlen, die am Beckenrand stehen.

. Im gesamten Gebäude ist auf einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu achten.

. Vereine finden grundsätzlich ein desinfiziertes Bad vor. Sollte im Anschluss an ihre Trainingseinheit ein weiterer Verein folgen, müssen sie die Kontaktflächen (Handläufe, Türklinken, Bänke, etc.) desinfizieren. Desinfektionsmittel und Tücher werden im Bad zur Verfügung gestellt.

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. Es sollte nur ein Verein gleichzeitig im Bad sein, um die Einhaltung der Mindestabstände und einen koordinierten Ablauf der Trainingseinheiten unter Corona-Bedingungen sicherzustellen. „Bitte stimmen Sie sich diesbezüglich mit dem Verein der vor beziehungsweise nach Ihnen im Bad eingeplant ist, ab“, schreibt Voß.

. Die Teilnehmerzahl sollte auf 20 Personen begrenzt werden.

Darüber hinaus sollen die Vereine sich an die Beschilderungen halten, die Dinge wie die maximale Belegung von Duschen und Sanitäranlagen regeln. Voß stellt den Sportlern auch das Konzept der Schwimmautobahn vor. Nur so könnten bei größeren Trainingsgruppen die Corona-Auflagen eingehalten werden. Voß sagt: „Sollten Vereine die Schwimmautobahn nicht nutzen, sollten je Bahn nur maximal zwei Schwimmer schwimmen.“

Nach einer Pannenserie, bei der das Bad mehrfach kurzfristig geschlossen werden musste, haben es Fachleute nun intensiv unter die Lupe genommen.

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