Mehr Personal fürs Ordnungsamt

Coronavirus: Kommunen verstärken Kontrollen

Kein Getümmel, keine Maskenpflicht in Altenas Innenstadt
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Kein Getümmel, keine Maskenpflicht in Altenas Innenstadt

Maskenpflicht wird es vorerst nicht auf öffentlichen Plätzen Altenas und Nachrodts geben. Dennoch ziehen die Kommunen die Zügel an, um das Coronavirus besser einzudämmen.

Altena/Nachrodt - Nachdem im Märkischen Kreis der Inzidenzwert 35 überschritten wurde, gilt auch in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde die Corona-Gefahrenstufe eins. Die Kommunen haben jetzt auch die Möglichkeit, die Maskenpflicht beispielsweise auf Fußgängerzonen auszuweiten – weder Altena noch Nachrodt wollen davon jedoch Gebrauch machen. In Altena zum Beispiel gilt die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt.

Hochzeit kontrolliert: Vorildliches Verhalten

Die Kontrollen des Altenaer Ordnungsamtes würden intensiviert, kündigte dessen Leiterin Ulrike Anweiler an. „Wir haben am Wochenende bereits eine Hochzeit kontrolliert. Dort hat man sich vorbildlich an den Regeln gehalten.“ Natürlich hänge es auch von den personellen Kapazitäten ihres Amtes ab, inwieweit kontrolliert werden könne, sagte Anweiler.

Das war am Montagmorgen auch Thema im Verwaltungsvorstand. Denn in der Behörde herrscht akuter Personalmangel. Dort wurde vereinbart, dass das Ordnungsamt nach Möglichkeit Verstärkung aus anderen Bereichen der Verwaltung bekommen soll. Anweiler sagt: „In erster Linie geht es jetzt darum, Präsenz zu zeigen.“

Coronavirus: Kristenstab im Rathaus tagt wieder

Der Verwaltungsvorstand legte auch fest, dass spätestens in der kommenden Woche der Corona-Krisenstab seine Arbeit wieder aufnehmen soll. Er war Anfang März einberufen worden, hatte aber zuletzt nicht mehr getagt. Der Krisenstab besteht aus den Spitzen der Stadtverwaltung, auch Stadtwerke-Geschäftsführer Hendrik Voß und Feuerwehr-Chef Alexander Grass gehören ihm an.

Alle Infos und Entwicklungen zum Coronavirus im MK gibt es in unserem News-Blog.

Auch in der Doppelgemeinde wartete man gestern zur Mittagszeit auf die vom Märkischen Kreis angekündigte Allgemeinverfügung. „Der werden wir uns natürlich anschließen“, kündigte Kämmereileiterin Gabriele Balzukat an. Über diese Verordnung hinaus gehende Regelungen werde es aber nicht geben. Zumindest am Montag bestand dazu noch keine Veranlassung, so Kämmerin Gabriele Balzukat, die die im Urlaub weilende Bürgermeisterin Birgit Tupat vertritt.

Corona-Schutzregeln: Stichprobenartige Kontrollen

Auch im Amtshaus an der Hagener Straße gibt es einen Krisenstab zum Umgang mit der Pandemie. Er war im März eingerichtet worden, habe aber zuletzt nicht mehr wöchentlich getagt, berichtet die Kämmerin. „Nun wird er aber sicher wieder aktiver werden“, erwartet sie. Zum Krisenstab gehören Vertreter des Ordnungsamtes, der Feuerwehr sowie die Bürgermeisterin und ihre Stellvertreterin.

Die Einhaltung der Coronaschutz-Bestimmungen werde man in der Doppelgemeinde mittels Stichproben kontrollieren. „So weit das in unserem Rahmen möglich ist. Dazu gehören sicherlich auch Zeiten am Abend oder am Wochenende.

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