Neue Corona-Regeln: So reagieren die Bürgermeister

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Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein (CDU) stellt sich hinter die Lockerungen der Auflagen, die Bund und Länder beschlossen haben.

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde – Schrittweise werden die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus nun gelockert. Die Bürgermeister haben eine klare Meinung dazu.

„Man darf es nicht zu schnell angehen“, findet Nachrodts Bürgermeisterin Birgit Tupat, die grundsätzlich eine Lockerung der Auflagen ab Montag, 20. April, begrüßt, auf die sich Bund und Länder am Mittwoch geeinigt haben. Tupat sieht eine große logistische Herausforderung auf die Verantwortlichen zurollen. 

Damit liegt sie auf der Linie der Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel sprach gestern von einem „zerbrechlichen Zwischenerfolg“ in Bezug auf die Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland. Es dürfe „kein falsches Vorpreschen“ geben. 

Coronavirus im MK: Wirtschaft wieder ankurbeln 

Für Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein (CDU) sind die beschlossenen Lockerungen, wie eine schrittweise Öffnung der Schulen ab dem 4. Mai, „das erwartete Ergebnis. Mit dem Herzen hätte ich mir mehr gewünscht, aber der Verstand sagt: Da ist nicht mehr möglich“. 

Er halte die Entscheidungen von Bund und Ländern für „richtig und wichtig“ auf dem Weg in eine „Gesellschaft, die mit Covid-19 leben muss“. Hollstein sprach von einer „neuen Normalität mit Corona“, die gerade für die heimische Wirtschaft „geboten und alternativlos“ sei. 

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Nicht nur mit Blick auf die geplante Öffnung von Läden mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unter hohen Schutzauflagen ab  Montag, 20. April. Er hält auch Pandemiekonzepte für die heimischen Unternehmen für extrem wichtig. Denn „wir müssen aufpassen, dass wir die Grundlage für unsere reiche Gesellschaft erhalten“. 

Coronavirus im MK: Appell an Bürger

Altenas Bürgermeister mahnte aber auch: „Wir brauchen Durchhaltevermögen. Ich wünsche mir von den Bürgern, dass sie weiter so verantwortungsbewusst mit der Corona-Pandemie umgehen wie bisher.“ 

Den Appell der Kanzlerin, in Bus, Bahn und weiterem öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen Schutzmasken zu tragen, hält er für sinnvoll – unabhängig vom Grad des Schutzes, den die oft selbst genähten Modelle bieten. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein rät dazu, „auch provisorische Masken zu tragen, wo man auf engerem Raum mit anderen Menschen zusammen ist“. Er selbst tue dies auch.

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