Virtuelles Zuprosten: So läuft der Hofstaat-Stammtisch in Corona-Zeiten

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Der Hofstatt der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, hier beim Schützenfest 2018, stößt auch in Zeiten von Corona miteinander an.

Altena –PC statt Pilling: Der Hofstaat der Schützen will auch in Zeiten von Corona nicht auf den Stammtisch und findet eine besondere Lösung.

Der Lennestein geschlossen, einige Mitglieder jenseits der 80 Jahre: Altenas wahrscheinlich einflussreichster Stammtisch hat Zwangspause. „Wir wollen Auge in Auge miteinander sprechen“, sagt Andreas Opitz und schließt digitale Lösungen für den Stammtisch Lennestein aus. 

In einem anderen Ehrenamt musste er inzwischen auf moderne Technik zurückgreifen: Die Rotarier im Lennetal besprachen in einer Videokonferenz, wie ihre Arbeit in Zeiten von Corona weitergehen kann. 

Coronavirus in Altena: Stammtisch per Video

Als amtierender Schützenkönig der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft weiß Opitz von einem Videostammtisch zu berichten, zu dem sich jetzt Teile des Hofstaates getroffen haben. Mit dabei war Michel Döing. 

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Seit dem Schützenfest 2018 treffe sich die Truppe einmal im Monat in der Gaststätte Pilling. „Wir wollten es uns auch in Zeiten von Corona nicht nehmen lassen, gemeinsam ein Bierchen zu trinken“, berichtet Döing. 

Coronavirus in Altena: Prost vom Heimtrainer!

Statt in der urigen Gaststube traf sich der Hofstaat in der virtuellen Welt, eingesetzt wurde Skype. Die Teilnehmer saßen zuhause auf dem Sofa und einer sogar auf dem Heimtrainer.

„Im Prinzip war es wie immer, nur eben anders“, sagt Döing und berichtet, dass das eine oder andere Hofstaatmitglied aber an der Technik scheiterte. 

Und der Pilling-Burger und die anderen Speisen aus der Küche von Patrick Hochstein fehlten: Das Gasthaus Pilling bietet zwar einen Außer-Haus-Verkauf an, es sei aber logistisch zu aufwendig gewesen, zeitgleich alle Mitglieder des Hofstaates zu bekochen.

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