Freibad öffnet an Pfingsten: Das müssen Besucher wissen

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Vieles bleibt gesperrt im Dahler Freibad.

Altena – Das Freibad in Dahle öffnet am Pfingstmontag - unter strengen Hygieneregeln. Schwimmen geht dann nur im Schichtbetrieb.

Vom „Sprung ins kalte Wasser“ spricht Hendrik Voß vom Bäderbetrieb im Zusammenhang mit der Freibad-Eröffnung am Pfingstmontag – aber das Bild stimmt nur halb. Tatsächlich wird das Wasser die gewohnten 23 bis 24 Grad haben, wenn die Badesaison 2020 beginnt. 

Aber sonst ist fast alles anders als sonst. Leitlinien des Verbandes der Schwimmbadbetreiber, die Corona-Schutzverordnung – es galt vieles zu beachten und vor allem auf die Gegebenheiten des Dahles Bades anzupasssen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Regeln: 

Die Öffnungszeiten 

Abgesehen vom kommenden Pfingstmontag ist montags Ruhetag im Bad. Dienstags bis freitags wird in vier Schichten geschwommen: 6.30 bis 8 Uhr; 9 bis 12 Uhr; 13 bis 16 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen (und damit auch am Eröffnungstag) ist das Bad von 9 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr geöffnet. 

Wo darf man lang? Auch mit Bauzäunen werden die vorgeschriebenen Wege markiert

Die Eintrittspreise 

Für die kurzen Schichten morgens und abends zahlen Erwachsene zwei Euro, die normale Schicht kostet drei Euro. Kinder und Jugendliche (die das Bad auch ohne ihre Eltern nutzen können) zahlen einen Euro.

Die Besucherzahl 

Es dürfen sich höchstens 250 Badegäste gleichzeitig im Bad aufhalten. Um das zu gewährleisten, bekommt jeder beim Eintritt einen blauen Chip – 250 davon hat der Bäderbetrieb gekauft. 

Hendrik Voß im Eingangsbereich des Bades. Dort und an vielen anderen Stellen auch hängen Schilder, auf denen die Vorschriften erläutert werden.

Sind die vergeben, ist das Bad voll. Wichtig ist, dass die Chips beim Verlassen des Bades wieder abgegeben werden, Sie werden dann desinfiziert und an die Gäste der nächsten Schicht ausgegeben. 

Coronavirus in Altena: Diese Regeln gelten im Bad

Grob gesagt gelten im Becken und auf den Liegewiesen die üblichen Abstandsregeln. Um das gewährleisten zu können, wurde eine „Einbahnstraßenregelung“ ersonnen und festgelegt, wie viele Menschen sich in welchen Räumen höchstens aufhalten dürfen. 

So sind beispielsweise die Einzelumkleiden gesperrt, in den Sammelumkleiden dürfen maximal drei Menschen gleichzeitig sein. Dort, im Foyer und auf den Gängen herrscht Maskenpflicht. Zahlreiche Schilder erklären den Gästen, was sie zu tun und zu lassen haben. 

Schwimmen im Schichtsystem

Es wurde eingeführt, damit auch an heißen Tagen möglichst viele Menschen die Möglichkeit haben, das Bad zu nutzen. 

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Newsticker.

Die einstündige Pause zwischen den Schichten nutzt das Freibadteam zur Desinfektion von Handläufen, Sanitär- und Duschräumen, Beckenrand und vielem mehr. 

Dafür müssen grundsätzlich alle Gäste das Bad verlassen. 

Viele Verbote 

Vieles geht nicht im Dahler Bad: Sämtliche Spielgeräte und auch die Wasserrutsche sind gesperrt. Es stehen mit Ausnahme einiger weniger Sitzgelegenheiten im Bereich des Planschbeckens keine Bänke zur Verfügung. 

Beachvolleyball- und Fußballfeld dürfen nicht benutzt werden. Der Kiosk hat allerdings geöffnet. „Es wird viel Aufsicht da sein, auch auf den Liegewiesen“, kündigt Voß an und bittet dringen darum, den Anweisungen des Bäderpersonals Folge zu leisten. 

Knackpunkte des Konzepts

Die „Knackpunkte“ des Konzeptes sind die sehr schmalen Wege zwischen Kasse, Umkleiden und Duschen. Er appelliere an alle Badegäste, dort unbedingt aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein. 

Ansonsten gelte, dass mit der Eröffnung eine Testphase beginne. Anpassungen seien jederzeit möglich, wenn sich die Notwendigkeit ergebe.

Kaum ein Bad in der Region hatte zum frühestmöglichen Zeitpunkt am 20. Mai geöffnet. Die meisten haben noch nicht offen, weil sie mit der Umsetzung der Hygieneregeln kämpfen.

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