Corona-Verordnungen lassen auf sich warten:  Kommunen hängen in der Luft

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Wie die erweiterte Notbetreuung in der Kita aussehen soll, ist noch völlig unklar.

Altena/Nachrodt-Wiblingwerde – Die Bürgermeister sind genervt: Noch immer wissen sie nicht, wie die Lockerungen umgesetzt werden können. Es fehlen Verordnungen vom Land.

Daran hat man sich beinahe schon gewöhnt: Kanzlerin und Ministerpräsident verkünden Neues in Sachen Corona, das dann vor Ort umgesetzt werden soll. Wie, das erfahren die Kommunen dann auf den allerletzten Drücker. 

Beispiel Gastronomie: Die darf am Montag, 11. Mai,  wieder an den Start gehen, wenn es entsprechende Hygienekonzepte gibt. Wie die beschaffen sein müssen, wussten Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und seine Nachrodter Amtskollegin Birgit Tupat allerdings auch am Freitagnachmittag noch nicht, weil entsprechende Erlasse und Verordnungen noch nicht vorlagen. 

Coronavirus in Altena: Kein Plan zur Kita-Notbetreuung

Er setze darauf, dass die Gastronomen durch ihre Berufsverbände informiert worden seien, sagte Hollstein. 

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Im Dunkeln tappe die Stadt auch, was die von NRW-Familienminister Joachim Stamp avisierte Ausweitung der Notbetreuungen in den Kindergärten angeht. Dabei muss sie zusammen mit den Trägern für die Umsetzung sorgen. 

Dieses Problem hat Birgit Tupat immerhin nicht: In Nachrodt erledigt das das Jugendamt des Kreises.

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