Apollo-Kino öffnet wieder: Yoda hält Besucher auf Abstand

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Yoda grüßt die Gäste: Kinochefin Nicole Güldner mit dem besonderen Abstands-Banner.

Altena – Yoda hält die Besucher auf Abstand: Das Apollo-Kino macht das Beste aus den Coronavirus-Schutzregeln. Das Kino öffnet wieder.

Der Einsatz von James Bond in Altena, Geheimagent Ihrer Majestät, wird vorbereitet – wie sich das für eine ordentliche Geheimdienstaktion nun einmal gehört. 007 wird im November im Kino erwartet. 

Die Einsatzbasis des Agenten, das Apollo-Kino in der Nette, bereitet sich derzeit aber vor allem darauf vor, das Publikum an anderen, großen Leinwand-Abenteuern teilhaben zu lassen: Am Donnerstag, 4. Juni, gibt es die erste Vorstellung nach dem Corona-Lockdown. Die Zwangspause für das Lichtspielhaus geht dann zu Ende. 

Coronavirus in Altena: Neustart im Kino mit Humor

Statt knallharter Action mit Bond wird zunächst etwas fürs Herz und für die Lachmuskeln geboten: „Nightlife“ mit Elyas M’Barek. Natürlich gelten Auflagen und Schutzvorschriften, „aber das kriegen wir schon gebacken“, sagt Inhaberin Nicole Güldner zuversichtlich. 

Sie geht den Neustart mit Humor an: Ein mannshohes Banner im Stil der Starwars-Reihe macht gleich im Foyer klar, was das Wichtigste ist: „Ein Lichtschwert Abstand halten Du musst“, fordert der Yoda-Ritter, den Karikaturistin Tanja Graumann gezeichnet hat. 

Und es gibt weitere Vorsichtsmaßnahmen: So wird es zunächst unter der Woche nur jeweils eine Vorstellung pro Tag in Kino 1 und Kino 2 geben, um die Besucherströme zu entzerren. Zum Wochenende, also Freitag, Samstag und Sonntag, werden dann jeweils vier Vorstellungen angeboten, die zeitlich versetzt beginnen: um 16 und 16.30 Uhr sowie um 20.15 und 20.30 Uhr. 

Deutlich weniger Sitzplätze im Kinosaal

Im großen Saal mit 72 Plätzen können zunächst nur 30 Zuschauer Platz nehmen, im kleinen Saal (34 Plätze) werden zehn Zuschauer platziert. Die Gäste gehen mit einem Mund-Nase-Schutz rein und raus, beim Filmanschauen müssen sie keinen Schutz tragen. Das Personal trägt Masken. 

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Newsticker.

Die ohnehin strengen Reinigungs- und Desinfektionsauflagen, die schon immer im Apollo-Kino galten, wurden noch einmal verschärft. „Die Leute werden sich auch erst wieder daran gewöhnen müssen, ins Kino zu gehen“, sagt Nicole Güldner. 

Glitzerdecke in der Zwangspause

Die Kinochefin hat die Zwangspause genutzt, um mit ihren Mitarbeitern das Kino weiter zu verschönern. So erhielt das Foyer eine Glitzerdecke, auch die Flure wurden gestrichen. 

Das Apollo-Theater hat sich längst über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Es gewann mit einer Werbekampagne 10 000 Euro bei einem Marketing-Wettbewerb für die Kinoproduktion „Es“. 

Bei den Cineasten ist es ebenfalls sehr beliebt: Fans haben das Lichtspielhaus im vergangenen Jahr im Wettbewerb „Deutschlands Lieblingskino“ unter die Top Zehn gewählt.

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