Probleme mit E-Mails

Corona-Testzentren: Nicht alle Ergebnisse kommen an 

In den sechs Testzentren des DRK-Kreisverbandes sind nach Angaben des Vorstands bisher rund 1800 Tests gemacht worden. Davon erbrachten acht einen Corona-Verdacht.
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In den sechs Testzentren des DRK-Kreisverbandes sind nach Angaben des Vorstands bisher rund 1800 Tests gemacht worden. Davon erbrachten acht einen Corona-Verdacht.

Seit 1. April sind sechs Testzentren des DRK Altena-Lüdenscheid im MK in Betrieb. Rund 1800 Corona-Tests wurden gemacht, doch nicht alle Getesteten erhielten ihr Ergebnis. Das kam vor allem in zwei Zentren vor.

Im Schnelltest-Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes in der Burg Holtzbrinck sind seit der Eröffnung am 1. April bisher 405 Männer und Frauen auf das Coronavirus getestet worden, in der Lennehalle in Nachrodt waren es bislang 244 Menschen. Das berichtet Ulrich Hoffmann, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid.

Doch nicht alle erhielten zügig und unproblematisch ihr Testergebnis. Bei der Zustellung der Ergebnisse per E-Mail kommt es vereinzelt zu Problemen. Etwa 20 Personen hätten sich mit dem Problem gemeldet, sagt Hoffmann. Kurioserweise vor allem Bürger, die sich in Altena und Nachrodt testen ließen, nur wenige waren es in den anderen Testzentren, die das DRK im Kreis betreut.

Zwei Ergebnisse an eine Mai-Adresse: EDV streikt

In den sechs Testzentren, die alle am 1. April, öffneten, sind nach Angaben des Vorstands bisher rund 1800 Tests gemacht worden. Davon erbrachten acht einen Corona-Verdacht. „Diese Zahl ist sehr gering“, meint Ulrich Hoffmann.

Das EDV-System könne nicht zwei Ergebnisse an eine Mailadresse schicken, erläutert Hoffmann das Problem mit der Zustellung. So mussten einige Bürger, die mit einem Lebenspartner oder Familienangehörigen zum Test kamen, länger als notwendig auf ihr Ergebnis warten. „Das ist nicht schön“, bedauert Ulrich Hoffmann.

Zumal es mehr Aufwand bedeutet, wenn Getestete per Mail Ergebnisse nachfragen und die dann extra nochmal gesendet werden müssen. Die beauftragten Programmierer arbeiteten aber bereits an einer Lösung, sagt der DRK-Chef. Alle Infos zur Corona-Entwicklung im MK gibt‘s in unserem News-Blog.

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