Fitness-Factory wieder geöffnet: So läuft der Start

Los geht’s: Jonas Gerstenberg bei seiner ersten Trainingseinheit nach monatelanger Pause.
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Los geht’s: Jonas Gerstenberg bei seiner ersten Trainingseinheit nach monatelanger Pause.

Es geht wieder rund am Butterfly, am Stepper und auch am Kabelzug. Das Studio Fitness-Factory am Stapelcenter hat seine Türen nach einem langen Corona-Lockdown wieder geöffnet.

Altena – Ganz oft sei er in der Stadt angesprochen oder angerufen worden, wann es denn wieder losgehe, berichtet Inhaber Mehmet Deniz – am Freitag war es soweit. Einer der Ersten in den Fitness-Räumen war Jonas Gerstenberg. An einem Gerät macht er sogenannte Dips für den Trizeps. „Aber hier kann man auch Klimmzüge machen“.

Der Abiturient absolviert seine erste Trainingseinheit nach langer Zeit. Man sieht es ihm nicht an, aber es erscheint doch anstrengend zu sein. Pro Tag nimmt er sich in der Regel zwei Muskelgruppen vor. „Das merkt man natürlich schon, wenn man acht Monate lang fast nichts gemacht hat. Der Körper hat abgebaut“, sagt Jonas Gerstenberg. Er schätzt, dass er etwa 20 Prozent seiner Leistungsfähigkeit durch die Pause verloren hat.

Trainingsvideos sind nicht das Gleiche

Zu einem alternativen Sport konnte er sich allerdings nicht so recht aufraffen. Ab und zu sah er sich Trainingsvideos auf Youtube an und machte die Übungen nach – aber das sei eben nicht das Gleiche gewesen, wie im Stapelcenter an der Mucki-Maschine zu stehen. Jonas Gerstenberg hat natürlich die Nachrichten verfolgt und auf gute Neuigkeiten in Sachen Sportstudios gewartet. Als er dann erfuhr, dass die Fitness Factory wieder an den Start geht, war für ihn klar: „Ich gehe gleich am Vormittag dahin.“

Angemeldet hatte sich der Nachrodter im Dezember. Und er entwickelte schnell einen kräftigen Ehrgeiz. „Ich habe auch Freistunden an der Schule genutzt, um hier zu trainieren. Dann habe ich zwischen den Übungen kürzere Pausen gemacht und eineinhalb Stunden Vollgas gegeben.“ Drei bis vier mal pro Woche sei er zum Training gegangen, berichtet der Abiturient. „Wenn ich richtig motiviert war, dann auch fünf mal.“

Eine Sportskanone

Es zeigt sich im Übrigen, dass der 17-Jährige auch außerhalb des Studios eine Sportskanone ist. Er kickt für die Fußballer der Spielvereinigung Nachrodt – wenn es auch hier eine Zwangspause gab. Und den Heimweg Richtung Nachrodt trat er auf dem Fahrrad an.

Jonas Gerstenberg war an diesem Vormittag zunächst der einzige Besucher der Fitness Factory. Inhaber Mehmet Deniz wundert das nicht. „Es war auch nach dem ersten Lockdown so, dass es erstmal etwas ruhiger war. Die Leute müssen sich daran gewöhnen, dass wir wieder geöffnet haben – es muss sich herumsprechen.“

Für den Infektionsschutz der Besucher ist mit einem mehrstufigen System und mit raffinierter Technik gesorgt: Eine Midisys genannte Maschine misst kontaktlos die Körpertemperatur und desinfiziert ebenso kontaktlos die Hände.

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