Wechselunterunterricht ab 15. März

Rückkehr der Schüler: Die Konzepte der Schulen in Altena und Nachrodt 

Zurück in die Schulen geht es nun auch für Schüler der Klassen 5 bis 9 im Wechselunterricht.
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Zurück in die Schulen geht es nun auch für Schüler der Klassen 5 bis 9 im Wechselunterricht.

Die Nachricht kam deutlich früher als sonst aus Düsseldorf: Auch die Schüler der Klassen 5 bis 10 sollen in Nordrhein-Westfalen wieder die Schule besuchen – im Wechselmodell ab dem 15. März. Die Schulen in Altena und Nachrodt setzen auf ein Modell.

Altena/Nachrodt – In der Mail des Schulministeriums heißt es, dass diese Schüler in einen „eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell“ zurückkehren“. Was genau darunter zu verstehen ist, wird in den nächsten Tagen BGA-Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper beschäftigen. „Ich habe die Mail erst seit zwei Stunden“, sagte er am Freitagmittag (5. März). „Wir müssen jetzt sehen, wie wir reagieren können.“ Dazu müsse er natürlich mit den Stufenkoordinatoren sprechen, aber auch mit dem Lehrerrat.

Wieviel darf die Schule selbst entscheiden?

Die Leitungsebene werde sich am Montag oder Dienstag beraten, sagt Holtkemper. „Es wird darum gehen, wie wir dieses Wechselmodell gestalten.“ Dabei stelle sich auch die Frage, wie viel Spielraum die einzelnen Schulen bei der Umsetzung haben werden.

Für Mittwoch oder Donnerstag der kommenden Woche kündigt Holtkemper einen Elternbrief an, in dem Einzelheiten zur neuen Regelung mitgeteilt werden. Grundsätzlich sehe er die Entscheidung als positiv an. „Aber wir müssen natürlich alles mit dem Infektionsgeschehen abwägen. Die Zahlen im Kreisgebiet seien schließlich sehr hoch.

Jeder Schüler Präsenzunterricht bis Osterferien

Bei der Einführung des Wechselmodells sollen aus Gründen der Kontaktreduzierung Klassen oder Kurse in der Regel in zwei Gruppen geteilt werden, sodass es in den zwei Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt.

Bei kleinen Klassen und Kursen kann die Schulleitung auf eine Teilung zu verzichten. Wichtig: Weiterhin sollen keine Schüler länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

Kleine Klassen, viele Konferenzen

„Wir arbeiten jetzt daran, wie wir die Schüler wieder in die Schule holen können“, berichtet Anne Rohde, die Leiterin der Sekundarschule. Sie sieht eine Tendenz, nicht wochenweise zwischen Präsenz- und Distanzunterricht zu wechseln, sondern in kürzeren Intervallen.

Über die generellen Veränderungen im schulischen Ablauf will Anne Rohde die Eltern am Wochenende informieren, Einzelheiten würden dann in der kommenden Woche nachgereicht. Lehrerkonferenz, Schulkonferenz und Lehrerrat müssten tagen. Wichtig sei die Bildung stabiler Lerngruppen, betont die Schulleiterin.

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