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Corona-Folgen bei Kindern: Altena bekommt Geld vom Land

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Von: Janine Tokarski

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Jugendliche in der Corona-Pandemie
Immer nur zuhause hocken: Auch für Jugendliche war der Lockdown eine harte Zeit. © Paul Zinken/dpa/Illustration

Sport, Freunde treffen, Ausflüge: Alles fehlte während des Lockdowns. Um die Folgen der Pandemie bei Kindern und Jugendlichen abzufangen, bekommt Altena nun Geld vom Land.

Altena – Viele Kinder und Jugendliche mussten während der Pandemie auf soziale Kontakte, auf Sport und Gruppenerlebnisse verzichten. Um Folgen für ihre Entwicklung, haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen. Vom Familienministerium werden dafür rund 107 Millionen Euro investiert, von denen etwa rund 81 900 Euro an das Jugendamt in Altena und circa 98 700 Euro an das Jugendamt in Werdohl gehen.

„Mit dem Aufholprogramm wollen wir Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ermöglichen“, sagt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick. Schwerpunkte seien die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit.

Geld für neue Angebote und Mehrausgaben

„Darüber hinaus kann das Geld verwendet werden, um Freizeitangebote, internationale Jugendbegegnungen und Wochenend- und Ferienfreizeiten zu unterstützen“, sagt Schick. Das Geld solle für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden.

„Die Mittelverteilung direkt auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden. Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe fördern, damit Kinder und Jugendliche nicht zu Verlierern der Pandemie werden“, so Schick.

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