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Container für die Feuerwehr noch gar nicht bestellt

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Von: Thomas Bender

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Bei großen Einsätzen wie hier im März der Rahmede werden viele Atemschutzgeräte benötigt.
Bei großen Einsätzen wie hier im März der Rahmede werden viele Atemschutzgeräte benötigt. © Bender, Thomas

Seit der Hochwasserkatastrophe im Juli vergangenen Jahres können in der Feuer- und Rettungswache Altena keine Atemschutzgeräte mehr gewartet werden.

Weil die in Altena verwendeten Geräte mit denen der umliegenden Wehren nicht kompatibel sind, kann Altena auch den Service des Märkischen Kreises nicht nutzen. Die (nach jedem Einsatz erforderliche) Wartung erfolgt jetzt durch einen externen Dienstleister im Rheinland, was umständlich und teuer ist.

Deshalb will die Stadt entsprechend ausgestattete Container anschaffen, in denen dafür ausgebildete Feuerwehrleute bis zum Neubau der Feuerwache die Wartung der Geräte übernehmen können.

Stadt muss jetzt neue Angebote einholen

Im Juni erklärte die Verwaltung, die Container seien aufgrund von Lieferschwierigkeiten noch nicht da.

In der Ratssitzung am Montag gab es dann eine ganz andere Erklärung: Sie seien noch gar nicht bestellt, schilderte Bürgermeister Uwe Kober (CDU) – wegen einer längeren Erkrankung der ehemaligen Ordnungsamtsleiterin Ulrike Anweiler sei der Vorgang liegen geblieben. Als das jetzt aufgefallen sei, habe sich der potenzielle Lieferant nicht mehr an sein Angebot gebunden gefühlt. Deshalb müssten jetzt neue Angebote eingeholt werden. Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage, dürfte es somit auch teurer werden.

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