Lucky Luke und ein störrischer Drahtesel auf der Burg Altena

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Präsentierten den neuen Comic in verteilten Rollen: (v.l.) Samira Witzel, Markus „Mawil“ Witzel und Dirk Klüppel.

Altena – Von wegen Jolly Jumper: Mit dem Drahtesel ist Lucky Luke unterwegs -  und zwar mit einem störrischen. Worum es im neuen Comic geht, verriet der Zeichner persönlich auf der Burg.

In der Comicszene ist der schneller als sein Schatten schießender Cowboy genauso bekannt wie sein treues Pferd Jolly Jumper. Aus Anlass des 75. Geburtstags von Lucky Luke hat der deutsche Verlag nun einen Jubiläumsband veröffentlicht. 

Das Besondere: In diesem Fall durfte der Berliner Comiczeichner Markus „Mawil“ Witzel der Figur eine persönliche Note verleihen und ein rasantes Abenteuer in seinem Zeichenstil erzählen. Das Ergebnis hat er auf der Burg Altena präsentiert. 

Zeichner für "Verlierer Typen"

„Normalerweise stehen in meinen Comics eher die Verlierer-Typen im Mittelpunkt. Von daher war es für mich eine Herausforderung, einen strahlenden Helden zu porträtieren, dem alles gelingt“, erzählte Witzel. Ursprünglich wollte der Berliner eine Auswanderer-Geschichte erzählen. 

Nachdem diese Idee dann aber doch verworfen wurde, erinnerte sich der Comiczeichner an seine Fahrrad-Leidenschaft und die Tatsache, dass er schon immer mal einen Road Movie inszenieren wollte. Die Folge heißt „Lucky Luke sattelt um“ und Luke tauscht seinen treuen vierbeinigen Begleiter Jolly Jumper gegen einen Drahtesel ein. Der Umstieg auf das damals neumodische Gefährt verläuft natürlich nicht ohne Pannen. 

Lesung mit verteilten Rollen

Den Beginn des 60 Seiten starken Comics präsentierte der Autor mit seiner Frau Samira Witzel und Dirk Klüppel von der Agentur Pfiffikus in verteilten Rollen: „Versuchen Sie mal nicht die Sprechblasen mitzulesen, sondern lassen Sie es auf sich wirken wie einen schlecht animierten Zeichentrickfilm“, sagte der Zeichner zum Publikum. 

Später blieb noch Zeit für Fragen aus dem Publikum. Und auch für das Signieren seiner Hefte nahm sich Mawil nach Ende der Lesung noch Zeit.

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