Altenaer Chefärzte stellen sich vor

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Geschäftsführer Sebastian Toups gab den Gästen einen kleinen Einblick in den Klinikalltag. ▪

ALTENA ▪ Einen Überblick über das Leistungsangebot des St. Vinzenz-Krankenhauses verschafften sich am Mittwochnachmittag die Mitglieder des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde aus Neuenrade (Cebeef). Dafür sorgten die Chefärzte der Klinik mit einer kleinen Vortragsreihe in den Räumen des ehemaligen St. Vinzenz-Vital.

Etwa 25 Vereinsmitglieder waren am Mittwoch nach Altena gekommen. Die Schließung des Balver Krankenhauses hatte aus ihrer Sicht den Besuch notwendig gemacht. Einen ersten Überblick gab den Zuhörern der Geschäftsführer des St. Vinzenz-Krankenhauses, Sebastian Toups. Er präsentierte auf einer Leinwand die wichtigsten Abteilungen der Klinik, zeigte auf Bildern Einblicke in die Zimmer und nahm Bezug auf weitere Einrichtungen, wie das Pflegeheim und die Kooperationspartner des Altenaer Krankenhauses.

Anschließend stellten die Chefärzte Dr. Jens Linderhaus (Inneres), Dr. Matthias Richter (Allgemein-Chirurgie) und Dr. Peter Gruber (Unfallchirurgie) ihre Fachbereiche gesondert vor.

„Die räumliche Nähe zum Altenaer Krankenhaus ist für sie bestimmt nicht unwichtig“, begann Dr. Linderhaus seinen Vortrag, „da müssen sie nur einmal die Höllmecke runter, wenn es nicht gerade schneit.“ Die Zuhörer lauschten danach nicht nur den Ausführungen der Ärzte, sondern löcherten die Vortragenden im Anschluss auch mit Fragen.

Ein Thema war dabei zum Beispiel die Versorgung von Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben. Vor allem die schnelle Behandlung der Patienten war einer Zuhörerin eine Nachfrage wert. „Die ist auf jeden Fall gesichert“, betonte Linderhaus und erklärte den Gäste welche Maßnahmen in Altena getroffen werden können und zählte zudem einige Kooperationen mit Fachkliniken auf, die im Fall der Fälle eine noch bessere Versorgung gewährleisten.

Die Vorsitzende des Cebeef hatte sich schon zuvor für die freundliche Aufnahme in Altena bedankt. Der Club der Behinderten und ihrer Freunde besteht bereits seit 30 Jahren. „Wir wollten Behinderte aus der Anonymität herausholen“, sagte Brigitte Dirks am Mittwoch. Dem Verein gehören 50 Mitglieder an. ▪ David Schröder

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