„Zukunft unserer Kinder im Auge behalten“

Christel Voßbeck-Kayser, CDU.

ALTENA -  In „einem Regierungs-Boot“ innerhalb der Großen Koalition sitzen seit Samstag die heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag (SPD) und Christel Voßbeck-Kayser (CDU).

Während die Sozialdemokratin schon am Montag auf der Kreisseite unserer Zeitung zu Wort kam und feststellte, jetzt hänge die Erfolgs-Messlatte des Zweckbündnisses ziemlich hoch, sagt Christel Voßbeck-Kayser: „Ich freue mich, dass wir mit der Arbeit starten können. Eine Koalition bedeutet Kompromisse schließen zu müssen. Mir ist wichtig, dass wir mit den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag nun im Gesetzgebungsverfahren die Gestaltungsspielräume nutzen, damit unsere heimische Wirtschaft weiterhin erfolgreich und innovativ sein kann.“

Die Altenaerin erinnert daran, dass alle Ausgaben, die jetzt von den Partnern angefasst würden, erst einmal von der Wirtschaft und den Arbeitnehmern erarbeitet werden müssten. „Gleichzeitig müssen wir die Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen im Auge behalten. Wir können und dürfen nicht mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen werden.“ Als neue Abgeordnete freue sie sich „auf die spannende und herausfordernde Arbeit in meinem Wahlkreis und in Berlin.“

In welchen Fachausausschüssen des Bundestages die Burgstädterin künftig mitarbeitet, entscheidet sich in dieser Woche. Dagmar Freitag (SPD) würde gerne weiter als Sportpolitische Sprecherin arbeiten. Ob ihr das gelingt, wird auch in diesen Tagen in der Bundehauptstadt entschieden. - von Johannes Bonnekoh

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