Chemiealarm: Noch immer kein Ergebnis

Die Wehr war im Einsatz.

ALTENA - Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kam es am 23. Februar in der Rahmede wegen des Fundes beschädigter Fässer mit Chemikalien. Großer Aufwand wurde betrieben, um die Stoffe zu sichern und Proben zu entnehmen. Sogar ein mobiles Labor der Dortmunder Feuerwehr wurde nach Altena gebracht und im Rosmarter Gerätehaus aufgebaut.

Seitdem ist Schweigen: „Es liegt noch immer kein Untersuchungsergebnis vor“, bedauert Klaus-Peter Trappe, Bereichsleiter für das Ordnungsamt. Er hat sich mehrfach erkundigt und bisher nur erfahren, dass eine genaue Analyse des Stoffes mit den Geräten der Feuerwehr nicht möglich war. Deshalb seien weitere Untersuchungen in Auftrag gegeben worden. Zum einen wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz eingeschaltet, zum anderen ging eine Probe an eine Universität. Beide Untersuchungen laufen noch. Möglicherweise sei das ein Indiz dafür, dass in den Fässern tatsächlich nicht das gelagert wurde, was draufstand, meint Trappe. Deklariert war der Inhalt als (relativ harmloses) Eisen III-Chlorid.

von Thomas Bender

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