Champion im Verborgenen

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Von links Michael Stechele (Arbeitsagentur), Geck-Geschäftsführer Oliver Görlich, Hartmut Maedel (Arbeitsagentur), Geck-Personalleiter Wolfgang Köhler und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. -

von Thomas Keim - ALTENA - Bei der Firma J D Geck wird auf Wachstum gesetzt - ein Wachstum das auch im Personalstamm sichtbar werden darf. Gestern hat das Traditionsunternehmen zum „Tag der Ausbildung“ eine weit greifende Initiative angekündigt: Im Unternehmen ist derzeit ein Dutzend Lehrlinge beschäftigt. Ihre Zahl möchte Oliver Görlich jetzt verdreifachen: „Ich will jedes Jahr zehn haben“, kündigte der Geschäftsführer am Dienstag an. „Ich will jedes Jahr zehn haben“, kündigte der Geschäftsführer gestern an - „und das dauerhaft.“ Görlich kommt es dabei darauf an, auch auf mittlere und lange Sicht „mehr Leistung ins Haus zu bekommen.“ Nur so sei nachhaltiges Wachstum möglich.

Dabei werde das Unternehmen natürlich einen kritischen Blick auf den schulischen Ausbildungsstand etwaiger Bewerber richten, so Görlich weiter. Der Geck-Chef ließ zugleich keinen Zweifel daran, dass gerade hier in vielen Fällen noch einiges im Argen liegt: „Die Qualität der Ausbildung an Schulen muss steigen.“ Einigkeit herrschte beim Gespräch darüber, dass die Verzahnung zwischen Firmen, Schulen und Arbeitsagentur noch weiter zu verbessern ist. Görlich wird hierzu kurzfristig das Gespräch zunächst mit Altenaer Schulleitern suchen. Später soll der Kreis auf weitere Schulen im Märkischen Kreis erweitert werden.

Die Firma wurde aus Anlass eines Betriebsbesuchs vom Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit, Michael Stechele, mit einem Zertifikat für seine Ausbildungsbemühungen und die Nachwuchsförderung ausgezeichnet.

Oliver Görlich hatte zuvor geschildert, welchen Stellenwert Ausbildung, Weiterbildung und Qualifikation im Unternehmen genießen, bis hin zu freiwilligen abendlichen Sprachkursen. Der Geschäftführer hatte ebenso klar gemacht, wie schwierig es bei gegebener Personaldecke andererseits ist, solche Maßnahmen zu realisieren.

„Besser als sie kann niemand für Ausbildung werben“, lobte Stechele den Betrieb. Bürgermeister Dr. Hollstein beschrieb des Traditionsunternehmen Geck als „hidden champion“, der beachtliche berufliche Perspektiven biete. Generell gehe es um personelle Zukunftschancen der ganzen Region.

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