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„Klarer Auftrag der Wähler“: Basis von CDU und Grüne zu den NRW-Koalitionsverhandlungen

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Von: Jona Wiechowski

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CDU und Grüne vor Koalitionsverhandlungen
Hendrik Wüst (l, CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Mona Neubaur, Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende (Bündnis 90/Die Grünen), vor den Sondierungsgesprächen. Die Koalitionsverhandlungen werden bei der Altenaer Basis mit Wohlwollen aufgenommen. © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Weg für Koalitionsverhandlungen in Nordrhein-Westfalen ist frei: Die Spitzengremien von CDU und Grünen haben sich für die Aufnahme von entsprechenden Gesprächen ausgesprochen, die Verhandlungen laufn. Was sagen die Vorsitzenden der Altenear Ortsvereine dazu?

Altena - Bei der heimischen CDU kommen die Koalitionsverhandlungen gut an: „Es ist eine gute Sache, dass die Wahlgewinner miteinander sprechen“, sagt Franziska Hollstein, Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Altena, und ergänzt: „Das ist der klare Auftrag der Wähler.“ Es gehe darum, jetzt schnell wieder ans Regieren zu kommen – wichtig seien aber auch die Inhalte.

Das Sondierungspapier bezeichnete sie als guten Anhaltspunkt. Die große Herausforderung ihrer Meinung nach: den Klimaschutz mit der Industrie versöhnen. Das gelte natürlich auch für die lokale Ebene.

Gut kommen die Verhandlungen auch bei den Grünen an: „Ich persönlich finde das gut“, sagt Judith Köster, Sprecherin des Grünen-Ortsverbands Altena. In dem Sondierungspapier seien gute Ansätze zu finden. Und andere Bundesländer würden bereits zeigen, dass Schwarz-Grün funktionieren könne. Ihr persönlich als Mutter liege die Familien-, Kinder- und Schulpolitik sehr am Herzen.

Für Altena stelle sich die Frage, wie die Stadt die Altschulden loswerde. Und, natürlich, das Grünen-Thema schlechthin: Klimaneutralität. Ebenfalls wichtig für die Sprecherin: der öffentliche Nahverkehr und eine gute Anbindung auch im ländlichen Raum. „Der steht über allem, speziell in Altena.“

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