CDU-Stadtverband bestätigt Voßbeck-Kayser

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Mit 97 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder gewählt: Christel Voßbeck-Kayser neben Thorsten Schick (r.) und Dr. Matthias Heider.

ALTENA - Christel Voßbeck-Kayser bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Altena. Mit 97 Prozent Zustimmung sprachen ihr die Delegierten Mittwochabend im Gasthof Pilling erneut das Vertrauen aus. Ihre Stellvertreter erhielten ähnliche Quoten, es sind: Yvonne Slejfir und Tobias Korte.

Die alte und neue CDU-Stadtverbandschefin hatte vor dem Wahlgang einen Blick zurück und ganz besonders nach vorne geworfen. Sie erinnerte an viele Projekte, die die CDU angestoßen habe. Neben den an vielen Stellen im Stadtgebiet sichtbaren Projekten im laufenden Stadtumbauprozess unterstrich sie besonders die generationsübergreifenden Angebote. So habe die Aktion „Schule trifft Politik – Politik trifft Schule“ gut eingeschlagen, das werde die Union auf jeden Fall weiter fortführen.

Trotz der Erfolge, die im wesentlichen auch auf das Konto eines sehr engagierten Bürgermeisters Dr. Andreas Hollstein gingen, dürfe sich die CDU aber nicht selbstgefällig zurück lehnen. Voßbeck-Kayser kündigte an, die Arbeit in den Ortsteilen weiter zu intensivieren und auszubauen. Arbeit für die Stadt bedeute eben nicht nur Arbeit für das zentrale Zentrum.

Ausdrücklich dankte sie allen Mandatsträgern, aber auch den vielen Mitarbeitern in den Arbeitsgemeinschaften auf unterschiedlichen Ebenen. „Es ist und bleibt unser Ziel, auch hier weiter Interessierte für Politik zu gewinnen. Nur dagegen zu sein, das ist keine Politik.“ Wer sich jetzt, in schwierigen Zeiten, einbringe, stelle unter Beweis, dass er bereit sei, Verantwortung für Altena zu übernehmen und das sei gut so.

In einem kurzen Stepp ging Voßbeck-Kayser auf die Situation rund ums Krankenhaus ein. Es habe zwar die Intensivstation verlassen, „aber die Genesung dauert noch an.“ Der Bürger müsse es nun auch wirklich annehmen.

Dem weiteren Stadtverbands-Vorstand gehören Alexander Stein als Geschäftsführer, Frank Waßmuth als Schatzmeister und Björn Uhr, Wolfgang Simon, Ulla Rump und Florian Moldenhauer als Beisitzer an.

Uwe Scholz, Fraktionschef im Rat, informierte die Versammlung über die auf den Weg gebrachte interkommunale Zusammenarbeit mit Nachrodt-Wiblingwerde. Breiten Raum nahm dabei die sich abzeichnende Neuregelung der Schullandschaft ein (wir berichteten).

Dr. Matthias Heider, heimischer Bundestagsabgeordneter, warf als Finanzexperte einen Blick auf die Euro-Krise. Er verhehlte dabei seine persönlichen Vorbehalte gegen den neuerlich beschlossenen Rettungsschirm nicht und kritisierte auch Kanzleramtsminister Ronald Profalla wegen seiner Ausfälle gegen Parteifreund Bosbach. Zum Fortbestand des Euro, zum neuerlichen Stärkungspaket und einem Halten Griechenlands im Euro-Raum, sieht der Abgeordnete „aber keine Alternative.“

Die Versammlung bot den nötigen Rahmen, langjährige Parteimitglieder zu ehren. 50 Jahre gehört Ulrich Hins der Partei an. Hans-Helmut Falkowski und Heinz Knust sind 40 Jahre in der Union. Für 30 Jahre wurden Wolfgang Simon, Manfred Standke, Uwe Hell und Bernd Falz geehrt.

von Johannes Bonnekoh

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