Carl wird generalüberholt und auch neu lackiert

Helfer des THW bei der Arbeit.

ALTENA - Nach gut vier Jahren geht es nun – endlich – weiter: Die Restaurierungsmaßnahmen an der KAE-Lok „Carl“ werden fortgesetzt. Und das mit Nachdruck. Bislang standen die Reste der Lokomotive recht unscheinbar dar. Eingehüllt in eine grüne Plane, war von „Carl“ nichts mehr zu sehen.

Zur Erinnerung: Die Lokomotive war im Jahr 2006 demontiert worden, um sie zu restaurieren. Hierbei wurde insbesondere das aus vielen Teilen bestehende Führerhaus abgebaut und der Lehrwerkstatt übergeben. Dort wurden die Originalteile zum Teil bearbeitet und dort auch „zwischengelagert“.

Seit Samstag jedoch ist das Technische Hilfswerk Altena (THW) wieder im Einsatz. Die unschöne, grüne Plane wurde entfernt. Stattdessen wurde ein Port erstellt, der auch bei schlechtem Wetter die Arbeit an dem Schienenfahrzeug zulässt. Frank Herbel, Ortsbeauftragter des THW, erklärt: „Nach Absprache mit der Stadtverwaltung werden wir jetzt, insbesondere in den Sommermonaten, verstärkten Einsatz leisten.“ Dies sei auch notwendig, denn die Arbeiten zum Wiederaufbau von „Carl“ seien noch sehr umfangreich.

Zunächst einmal wird die alte KAE-Maschine sandgestrahlt. Danach wird die Lokomotive lackiert. Also ist eine „Generalüberholung“ geplant.

Etwa zeitgleich wird die Lehrwerkstatt das Führerhaus, soweit noch notwendig, instand setzen. Herbel hofft, dass die Arbeiten nun zügig vorangehen. Wann aber die Präsentation des vollständig renovierten „Carl“ erfolgen soll, könne er derzeit noch nicht abschätzen. Tatsache sei jedoch, dass sich alle an der Maßnahme Beteiligten Mühe geben würden, das Projekt nun so schnell wie möglich zu beenden. „Carl“, soviel ist sicher, wird daher in „neuem Glanz“ erstrahlen.

Sowohl das THW wie auch die Stadtverwaltung arbeiten mit Nachdruck daran, dass dies in naher Zukunft geschehen kann. Zunächst wird „Carl“ den Blicken der Öffentlichkeit jedoch verborgen bleiben. Dafür sorgen die jetzt auf Stahlgerüsten angebrachten Planen des THW. Dahinter tut sich allerdings einiges. „Wir brauchen vor Ort mehr Platz, um vernünftig arbeiten zu können“, erklärte Herbel. „Wenn es nicht gerade aus Eimern regnet, ist das jetzt möglich“. Also geht es weiter. Und vielleicht werden die Burgstädter ja noch in diesem Jahr ihren „Carl“ wieder angemessen bewundern können. - hb

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare