Orgel- und Orchesterklänge ergänzen Männerstimmen

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Männergesangverein 1881 Dahle

ALTENA ▪ Zu einem adventlichen Konzert hatte der Männergesangverein 1881 Dahle für Samstagnachmittag in die reformierte Kirche eingeladen. Unterstützt wurden die Sänger vom Orchester „Da capo di Hademare“ aus Hemer.

Der 1. Vorsitzende des Männergesangvereins, Gert Stehlgens, begrüßte die Zuhörer in der fast restlos besetzten Kirche. „Eigentlich müssten wir dieses Konzert unserem Chorleiter Werner Fleiter widmen, der bereits seit 50 Jahren uns Sänger dirigiert. Ich kenne keinen Chor, der so lange unter ein und demselben Chordirigenten singt“, berichtete Stehlgens. Scherzhaft bezeichnete er Fleiter als „Ein-Siebtel--Dahler“, da er immer an einem Tag der Woche hier zu finden sei.

Der Vorsitzende begrüßte anschließend die Ehrengäste, an erster Stelle Wilhelm Grefe, den Schirmherrn der Veranstaltung, sowie den Dahler Ortsvorsteher Helmar Roder und Pastor Uwe Krause. Besonders freue er sich über die musikalische Unterstützung durch das Hemeraner Orchester „Da capo die Hademare“, erklärte Stehlgens.

Als Organist begleitete Wilfried Wagener das Konzert an der frisch renovierten Orgel, unterstützt von seinem Orgelschüler Dennis Eilbrecht, für den es der erste öffentliche Auftritt war.

„Der Beifall ist des Künstlers schönster Lohn, daher verleihen Sie Ihrer Freude über ein gelungenes Konzert bitte am Ende durch abschließenden Beifall Ausdruck“, bat der Vorsitzende, bevor das Orchester zunächst eine „Melodie in F“ von Anton Rubinstein und „The town I loved so well“, ein irisches Lied, intonierte. Der MGV brachte unter anderem „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, „Jubelt ihr Völker all“ und den russischen Kirchengesang „Tebje Pojem“ zu Gehör.

Die Wortbeiträge zwischen den Auftritten des MGV und des Orchesters, die sich mit den Orgelstücken abwechselten, las Annegret Stehlgens.

Mit „White christmas“ und dem Spiritual „Geh, ruf es von den Bergen“ beendete der MGV das Konzert, abschließend sangen und spielten alle gemeinsam „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“.

Stehlgens bedankte sich am Ende des Konzertes bei den Mitwirkenden und dem Publikum, dankte für das Interesse an der Chorarbeit und wies auf die Chorproben hin, die immer donnerstags von 20 bis 22 Uhr im Vereinlokal Droste stattfinden. Mit guten Wünschen für eine gnadenreiche und besinnliche Adventszeit verabschiedete er anschließend die Zuhörer. ▪ Silvia Sauser

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