Hardy Frahm und Günter Engelskircher lassen alte Gastronomie aufleben

Café Talstation eröffnet bald gegenüber vom Aufzug

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Gastwirt Hardy Frahm betreibt bald mit dem Kollegen Günter Engelskircher (Haus Mayweg) das Café Talstation.

Altena - Alles schon mal dagewesen! – Alles? „Nein, nein“, sagt Hardy Frahm. Der Mann, der in Altena auf einen der umfangreichsten Erfahrungsschätze in Sachen Gastronomie zurück blicken kann, wagt einen Neubeginn. Aus dem ehemaligen Feedback, der einstmals sehr angesagten Musikkneipe an der Lennestraße, wird in diesen Tagen das „Café Talstation“.

Gemeinsam mit Mayweg-Wirt Günter Engelskircher, der zusammen mit ihm auch die obere Lenneterrasse (Arbeitstitel Lenneterasse Talstation) betreibt, wird er schon in wenigen Wochen in rustikalem Ambiente zum Verweilen einladen.

„Das Schöne ist: Wir haben auch einen attraktiven Hofbereich. Der ist dann für die Raucher“, sagt Frahm, der aktuell noch eine Innenstadt-Schänke als Wirt betreibt. Altenaer kennen ihn aber auch als Gastronomen der Häuser Bogarts, Café zur Burg und eben der Ritterschänke sowie Lenneterrasse.

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht“, lässt sich Hardy Frahm ein wenig in die Karten gucken. „Kaffee und Kuchen wird es geben, kleine Snacks und Speisen“. Man werde sich an so exponierter Stelle – also direkt gegenüber dem Event-Aufzug – „natürlich an die Öffnungszeiten dieser neuen Attraktion anpassen. Das ist doch ein Gebot der Vernunft“, sagt der erfahrene Gastwirt.

Ganz viel möchte er im Haus der Familie Reuter, die die Immobilie noch immer besitzt, nicht ändern. „Das alles hier hat Charme. Das strahlt Atmosphäre aus“, sagt der Mittfünfziger beim Gang durch die Räume.

Zugegeben: Noch ist viel zu tun. „Aber es wird, wir geben uns noch ein paar Wochen“, sagt Frahm. Er möchte die einstige Kultkneipe, in der sich alt und jung gleichermaßen wohlfühlten, wieder auf dieses Niveau heranführen.

Der Bürgermeister habe seine und die von Günter Engelskircher vorgetragene Idee sehr positiv aufgenommen, sagt er. Café Talstation, dieser Name leite sich natürlich aus der direkten Verbindung mit dem Aufzug ab. „Das passt doch wohl hundertprozentig“, sagt der Altenaer und zeigt stolz auf den neuen Eingangsbereich des Cafés. Der ist bereits renoviert, frisch gestrichen und wurde gestern mit einer Spezialtapete versehen.

Draußen, im Hof, stehen die Blues-Brothers noch etwas verloren als Figuren auf einem überdachten Balkon. „Die stellen wir bald da auf, wo sie jeder sehen kann“, verspricht Frahm.

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